Neuer Kreisverkehr in Sinzing eröffnet: Vollsperrung aufgehoben!
Am 4. Oktober 2025 wurde die Vollsperrung am neuen Kreisverkehr in Sinzing aufgehoben. Der Verkehr ist wieder freigegeben.
Neuer Kreisverkehr in Sinzing eröffnet: Vollsperrung aufgehoben!
Am 4. Oktober 2025 wurde die Vollsperrung beim neuen Kreisverkehr in Sinzing aufgehoben. Diese Maßnahme markiert einen wichtigen Fortschritt im Rahmen der Bauarbeiten an der Bruckdorfer Straße und der Staatsstraße 2394. Der Asphaltdeckschicht wurde am Feiertag bei optimalen Wetterbedingungen eingebaut, was zur Wiederfreigabe des neuen Kreisverkehrs für den Verkehr führte. Die Vollsperrung bestand seit dem 29. September und wurde pünktlich zum vorgesehenen Termin aufgehoben, um den Verkehrsfluss zu verbessern.
Die geltende Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h muss sowohl im Bereich des neuen Kreisverkehrs als auch auf der Staatsstraße westlich davon beachtet werden. Bauarbeiten werden am kommenden Montag fortgesetzt, wobei im Bereich der langen Mittelinsel zeitweise eine 2-Punkt-Ampel benötigt wird, die jedoch nur bei Bedarf aufgestellt wird.
Baufortschritte und Verkehrslenkungen
Die Bauarbeiten für den neuen Kreisverkehr schreiten planmäßig voran. Laut Tagesfunk fanden die letzten wichtigen Bauabschnitte bereits statt. Die Grundstruktur des Kreisverkehrs ist erkennbar, während die Stützmauer und die Auffüllung zur Staatsstraße noch in Arbeit sind. Zudem wurden Kabelarbeiten für verschiedene Versorgungsunternehmen erfolgreich abgeschlossen.
Umleitungen wurden während der Vollsperrung im Vorfeld klar ausgeschildert, wobei die Hauptumleitungsroute über die Bahnhofstraße führte. In der Laberstraße wurde das Durchfahrtsverbot vorübergehend aufgehoben, allerdings galt weiterhin ein Einbahnverkehr in Richtung Westen. Die Ampelschaltung an der Kreuzung wurde ebenfalls angepasst, um den Verkehrsfluss zu optimieren. Dies führte jedoch zu Engpässen bei bestimmten Haltestellen der RVV-Linie 26, die während der Bauarbeiten umgeleitet werden musste.
Kosten und Gesamtplanung
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf über zwei Millionen Euro, wobei die Gemeinde Sinzing knapp eine halbe Million Euro übernimmt. Die Fertigstellung des Projekts ist für November 2025 geplant.
Die fortlaufenden Maßnahmen sind Teil des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030, der sich auf etwa 2.000 Projektvorschläge für den Aus- und Neubau von Straßen, Schienen und Wasserstraßen stützt. Laut den Informationen auf bvwp-projekte.de beinhaltet der Plan eine detaillierte Nutzen-Kosten-Analyse sowie eine umfassende Bewertung der untersuchten Projekte hinsichtlich ihrer Notwendigkeit und Auswirkungen.
Der Fortschritt der Bauarbeiten wird regelmäßig dokumentiert, und es sind zahlreiche Dankesbekundungen an die Baufirma Brendel und das Ingenieurbüro Wöhrmann erfolgt. Diese Anstrengungen spiegeln das Engagement der Gemeinde Sinzing und aller Beteiligten wider, um die verkehrliche Infrastruktur weiter auszubauen und zu verbessern.