Beratzhausen setzt auf nachhaltige Wärme: Sechs Gebäude werden gasfrei!

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Markt Beratzhausen und Wasserzweckverband Laber-Naab schlossen Verträge zum Anschluss an das Nahwärmenetz für Klimaschutz und Energieeffizienz.

Beratzhausen setzt auf nachhaltige Wärme: Sechs Gebäude werden gasfrei!

Am 29. Januar 2026 haben der Markt Beratzhausen und der Wasserzweckverband Laber-Naab bedeutende Schritte in Richtung nachhaltiger Energieversorgung unternommen. Beide Institutionen haben Verträge unterzeichnet, die den Anschluss an das Nahwärmenetz der „Renergiewerke Beratzhausen“ regeln. Dies markiert einen entscheidenden Fortschritt im Bereich des kommunalen Klimaschutzes.

Sechs kommunale Liegenschaften in Beratzhausen werden in das neue Wärmenetz integriert: die Schule, die Turnhalle, der Jugendtreff mit Arztpraxis, das Gerhardinger-Kinderhaus, das Rathaus sowie ein Nebengebäude des Rathauses. Der Wasserzweckverband Laber-Naab wird zusätzlich zwei eigene Gebäude, das Verwaltungsgebäude und die Technikzentrale, anschließen. Dies ist ein bedeutender Schritt, da nach der Inbetriebnahme des Wärmenetzes alle angeschlossenen Gebäude gasfrei betrieben werden sollen.

Technische Details und Ziele

Das Nahwärmenetz wird von GP Joule betrieben und nutzt moderne Großwärmepumpen, die mit Ökostrom betrieben werden. Dies trägt nicht nur zur Reduzierung von CO₂-Emissionen bei, sondern sorgt außerdem für eine langfristige Versorgungssicherheit. Die Verantwortlichen erwarten, dass durch den Anschluss der kommunalen Liegenschaften der Gasabsatz im Ortsnetz von Beratzhausen um etwa 15 Prozent gesenkt wird, was die Initiative zur Energieeinsparung weiter verstärkt.

Die Verträge wurden von Bürgermeister Matthias Beer, der den Markt Beratzhausen vertritt, und Bürgermeister Josef Bauer des Wasserzweckverbands Laber-Naab unterzeichnet. Beide sehen in diesem Projekt eine Vorbildfunktion für zukünftige nachhaltige Initiativen und laden die Bürger ein, sich weiterhin beraten zu lassen und einen möglichen Anschluss an das Nahwärmenetz zu prüfen.

Darüber hinaus wurde ein Vertrag für den Teilanschluss des Zehentstadels unterzeichnet, dessen derzeitige Beheizung über Nachtspeicheröfen erfolgt. Eine Studie zur möglichen Umrüstung auf eine konventionelle Heizkörperlösung ist bereits in Arbeit. Der gesamte Projektplan sieht die vollständige Umsetzung der Anschlüsse in etwa zwei Jahren vor, was den Bürgern eine verlässliche Planung ermöglicht.

Die Entscheidung der Gemeinde ist nicht nur ein Schritt in die Zukunft, sondern setzt auch ein starkes Zeichen für nachhaltige Energie und Klimaschutz in der Region. Zukünftig wird erwartet, dass die nahezu vollständige Eliminierung der CO₂-Kosten stabile Preise für die Verbraucher gewährleisten wird.

Für weitere Informationen zu den Plänen und Leistungen im Bereich des Nahwärmenetzes empfehlen wir, Beratzhausen.com zu besuchen.

Quellen: