Heute ist der 30.10.2026 und in Greiz tut sich viel. Die letzten Tage waren voller Aktivitäten, die das lokale Geschehen prägen. Am 29. Oktober trafen sich die Landräte Uwe Melzer (Altenburger Land), Dr. Ulli Schäfer (Greiz) und Christian Herrgott (Saale-Orla-Kreis) sowie Geras Oberbürgermeister Kurt Dannenberg zu einem wichtigen Termin. Was genau besprochen wurde, bleibt leider unter Verschluss, aber man kann sich vorstellen, dass es um die Zukunft unserer Region ging.

Ein weiteres Thema, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist das neu erschienene Amtsblatt 3/2026 des Zweckverbandes Tierkörperbeseitigung Thüringen. Darin wird die 21. Verbandsversammlung am 17. November 2026 in Ronneburg angekündigt. Solche Versammlungen sind wichtig für die Menschen hier, auch wenn sie oft nicht direkt in unser Alltagsleben eingreifen. Und apropos Alltag – die Wartungsarbeiten der Trichinenuntersuchung in der Untersuchungsstelle Zeulenroda lassen die Ergebnisse momentan auf sich warten. Das Veterinäramt hat dazu leider keine weiteren Informationen parat, was natürlich etwas unpraktisch ist.

Baumaßnahmen und Engagement in der Region

Zurück zu den Bauarbeiten: Ab dem 2. November 2026 wird die Strabag AG im Auftrag des Zweckverbandes Wasser/Abwasser Mittleres Elstertal an der Kreisstraße K 129 in Waltersdorf bei Lindenkreuz das Abwassernetz erneuern. Das wird sicherlich für einige Umleitungen sorgen – aber irgendwann muss das ja gemacht werden. Und auch in Greiz selbst wird fleißig gewerkelt! Vom 26. Oktober bis voraussichtlich 13. November 2026 wird der Straßenbelag am Goetheplatz saniert. Während dieser Zeit ist die Straße vollständig gesperrt. Da heißt es für die Anwohner und Passanten: Umleitungen einplanen!

Ein ganz anderes, aber nicht weniger wichtiges Thema ist das soziale Engagement in unserer Stadt. Die AGH „Schatzkiste – Gebraucht, Genäht, Geholfen“ bietet bedürftigen Menschen gut erhaltene Kleidung an. Gleichzeitig schafft sie Beschäftigungsmöglichkeiten für langzeitarbeitslose Menschen. Das ist eine tolle Initiative, die zeigt, wie man in der Gemeinschaft zusammenarbeiten kann.

Einweihung der neuen Lkw-Halle

Ein Highlight der letzten Tage war die Einweihung der neuen Lkw-Halle der Kreisstraßenmeisterei in Zeulenroda, die Landrat Dr. Ulli Schäfer am 20. Oktober feierte. Die Halle ist großzügige 315 m² groß und ermöglicht eine schnelle Einsatzbereitschaft der Meisterei. Hier finden vier Lkw, zwei Tieflader und sogar ein Straßenfertiger Platz. Das Ganze hat die Gemeinde 528.934,16 Euro gekostet, wovon ein großer Teil, nämlich 298.249,16 Euro, durch Eigenleistung der Kreisstraßenmeisterei erbracht wurde. Das zeigt, wie viel Engagement die Mitarbeiter in diese Projekte stecken – insbesondere bei den Fundament- und Pflasterarbeiten.

Das Regenwasser, das von der neuen Dachfläche abfließt, wird in eine Zisterne geleitet. Mit etwa 10 m³ Fassungsvermögen ist sie eine praktische Lösung zur Bewässerung von Bäumen und Gehölzen. Auch eine Photovoltaikanlage mit 32 Modulen ist geplant, was einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit bedeutet. Bei der Einweihung wurde zudem das Sozialgebäude der Kreisstraßenmeisterei eingeweiht, das bereits Anfang des Jahres fertiggestellt wurde. Hier haben die Mitarbeiter ebenfalls tatkräftig an der Grundsanierung mitgewirkt.

Die Rolle des kommunalen Bauhofs

Was viele vielleicht nicht wissen: Ein kommunaler Bauhof, zu dem auch die Kreisstraßenmeisterei gehört, ist der zentrale technische Dienstleister einer Kommune. Die Aufgaben sind vielfältig, von Straßenunterhalt über die Pflege von Grünflächen bis hin zur Kontrolle von Spielplätzen. Die Beschäftigten sind in der Regel tarifgebunden und genießen sichere Arbeitsplätze, was gerade in unserer Zeit von großer Bedeutung ist.

In Greiz und Umgebung wird viel geleistet, um die Infrastruktur zu erhalten und gleichzeitig soziale Verantwortung zu übernehmen. Ob beim Straßenbau, in der Tierkörperbeseitigung oder durch soziale Initiativen – hier ist richtig was los. Und das ist gut so, denn schließlich leben wir in einer Gemeinschaft, in der jeder Beitrag zählt. Manchmal ist es einfach nur schön, in einer Stadt zu sein, die sich so sehr für ihre Bürger einsetzt.