In diesen Tagen stehen die Bürgerinnen und Bürger von Holzminden vor einer spannenden Herausforderung, die unser aller Energiezukunft betrifft. Amprion, unser Partner im Bereich der Energiewende, hat die Planfeststellungsunterlagen für den Verlauf einer neuen Stromverbindung veröffentlicht. Diese Verbindung beginnt in der Gemeinde Wölpinghausen im Landkreis Schaumburg, zieht über Bad Münder am Deister im Landkreis Hameln-Pyrmont und endet in der Gemeinde Vahlbruch, die an die Landkreisgrenze Holzminden grenzt. Und das ist noch nicht alles! Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich den vollständigen Antrag auf der Website der Bundesnetzagentur anschauen, unter www.netzausbau.de.

So, was kommt als Nächstes? Das formelle Beteiligungsverfahren wird voraussichtlich am 2. November 2026 starten. Eine wichtige Gelegenheit für alle Interessierten, denn Stellungnahmen können bis zum 4. Januar 2027 bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden. Aber keine Sorge, Amprion bietet auch die Möglichkeit, direkt Fragen zu stellen! Am 25. November und 1. Dezember werden Online-Bürgersprechstunden angeboten. In 20-minütigen Einzelgesprächen kann man sein Anliegen direkt vorbringen, und zwar zwischen 10 und 18 Uhr. Wer Interesse hat, sollte sich schnell anmelden: bis zum 24. November für den ersten Termin und bis zum 30. November für den zweiten. Die Anmeldung erfolgt unter gstoo.de/niedersachsen3.

Fragen und Antworten

Die Ansprechpartnerin für alle Fragen ist Mariella Raulf, die Projektsprecherin von Amprion. Wer direkt Kontakt aufnehmen möchte, kann sie unter der Telefonnummer +49 152 288 368 29 erreichen oder ihr eine E-Mail an mariella.raulf@amprion.net senden. So kommt man schnell an die Informationen, die man benötigt!

Energieversorgung ist ein zentrales Thema, das uns alle betrifft. Der Ausbau der Stromnetze und die Integration erneuerbarer Energien sind nicht nur notwendig, sondern auch gewollt. Eine bundesweit repräsentative Studie zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland eine hohe Zustimmung zum Ausbau der Stromnetze und Energiespeicher haben. Das ist doch erfreulich! Schließlich müssen wir gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten. Und denkt man an die Erneuerbaren: In den ersten drei Quartalen 2026 haben diese 60,7 Prozent des deutschen Stromverbrauchs gedeckt. Ein neuer Höchstwert! Wenn das mal nicht ein Zeichen für den Fortschritt ist.

Erneuerbare Energien im Fokus

Gerade die Windenergie spielt eine bedeutende Rolle, nicht nur für die Wertschöpfung in den Kommunen, sondern auch für die Akzeptanz vor Ort. Peter Keller von der Initiative WindRat hat das eindrucksvoll erläutert. Und wer könnte da nicht zustimmen? Windenergie kann die kommunalen Haushalte stärken und die örtliche Infrastruktur verbessern. Es ist also an der Zeit, dass wir uns mit diesen Themen auseinandersetzen und gemeinsam Lösungen finden.

Aber das ist nicht alles! Auch innovative Konzepte wie die Geothermie stehen auf der Agenda. Sie kann Kommunen und Stadtwerke bei der Wärmeplanung unterstützen und ist unabhängig von Tageszeit und Wetter. Ein echtes Plus, könnte man sagen! Und während wir über Wärme sprechen, sollten wir nicht vergessen, dass kommunale Kläranlagen zu den größten Energieverbrauchern zählen. Hier gibt es spannende Ansätze, wie sie zu eigenständigen Energieproduzenten entwickelt werden können.

Die Zukunft der Energieversorgung liegt also in unseren Händen. Diese Gespräche sind eine wunderbare Gelegenheit, um aktiv an der Gestaltung unserer kommunalen Energiezukunft mitzuwirken. Also, nutzt die Chance und bringt eure Fragen ein! Wir sind gespannt, was die kommenden Wochen bringen werden.