Holzminden startet umfassende Schulbauprojekte mit Modulbauweise und modernem Konzept
Heute ist der 22.10.2026 und in Holzminden tut sich viel, wenn es um die Schulentwicklung geht. Neulich, bei der Vertragsunterzeichnung zwischen dem Landkreis Holzminden und dem Totalunternehmer Kleusberg, äußerte Landrat Michael Schünemann, dass mit der Umsetzung des Gesamtpakets zur Schulentwicklung ein entscheidender Fortschritt erzielt wird. Und das kann man nur unterstützen, wenn man die enormen Pläne sieht, die uns in den kommenden Jahren erwarten!
Im zweiten Quartal 2027 wird der Baubeginn für gleich drei bedeutende Projekte in Delligsen, Bodenwerder und Holzminden angestoßen. Die Oberschule Delligsen soll mit 24,28 Millionen Euro ins Rennen gehen, während die Förderschule Bodenwerder mit 22,3 Millionen Euro und das Zweitgebäude der Oberschule Holzminden mit 15,84 Millionen Euro ebenfalls auf frischen Wind hoffen können. Alle drei Einrichtungen sollen pünktlich zum Schuljahresbeginn Ende August 2028 eröffnet werden – das ist mal ein sportlicher Zeitplan!
Ein monumentales Vorhaben
Das größte Bauvorhaben, die fünfzügige Oberschule Eschershausen, nimmt allerdings etwas mehr Zeit in Anspruch. Hier verschiebt sich der Baubeginn auf den Sommer 2027. Mit geplanten Kosten von 57,24 Millionen Euro wird die Oberschule nicht nur ein Neubau, sondern ein wahres monumentales Projekt, das über 13.000 Quadratmeter umfassen wird. Ein wenig Geduld ist also gefragt, denn die Fertigstellung wird sich um ein weiteres Jahr verzögern. Das hat seine Gründe – komplexe planungsrechtliche Voraussetzungen und eine Menge geologischer Untersuchungen stehen auf der Liste der Herausforderungen.
Der Kreistagsbeschluss von Februar 2024 hat die Weichen für diese umfassenden Bauvorhaben gestellt. Es hat sich eine Koordinierungsstelle Schulstruktur gebildet, die von Andrea Wessel, Stefan Schmidt und Thomas Liebe geleitet wird. Diese drei haben die Aufgabe, die Projekte eng zu begleiten und sicherzustellen, dass alles nach Plan läuft. Und das ist wichtig, denn die Bürgerschaft, die Lehrer und die Schüler erwarten spannende Entwicklungen.
Moderne Modulbauweise im Fokus
Die Entscheidung, die Schulbauten in Modulbauweise umzusetzen, wurde im Kreistagsbeschluss von 2024 festgelegt. Das soll helfen, die Bauvorhaben schneller und kostengünstiger zu realisieren. Kleusberg, die Firma, die den Zuschlag für die Umsetzung erhielt, plant, an vier Standorten insgesamt 600 Module mit einer Gesamtfläche von rund 25.000 Quadratmetern zu errichten. Das klingt nach einer Menge Holz, und Kleusberg-Geschäftsführer Oliver Hartmann versprach eine zügige Umsetzung. Es bleibt zu hoffen, dass auch regionale Fachbetriebe von diesem Vorhaben profitieren können!
Die Oberschule Eschershausen wird nicht nur neu gebaut, sondern auch umgestaltet. Die Zusammenlegung der Oberschulen Bodenwerder und Stadtoldendorf sowie der Haupt- und Realschule Eschershausen verspricht eine moderne und flexible Lernumgebung. Der Standort, südlich der bestehenden Sporthalle, bietet eine Fläche von rund 12.902 m². Hier wird nicht nur gebaut, sondern auch darauf geachtet, dass die neuen Gebäude klimafreundlich und nachhaltig sind – ein echter Pluspunkt für die Umwelt!
Die nächsten Schritte
Wie geht es weiter? Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Planungsleistungen für die vier Schulbauprojekte wurden bereits ausgeschrieben, und die ersten Schritte zur Vergabe sind in vollem Gange. Bis April 2026 sollen die Teilnahmeanträge eingereicht werden, und bis Mai 2026 wird die Aufforderung zur Angebotsabgabe erwartet. So viel Planung, so viel Vorfreude – das wird spannend!
Hier in Holzminden wird also nicht nur über die Schulstruktur diskutiert, sondern es werden auch Taten folgen. Die Bürger können sich auf moderne, anpassungsfähige Schulen freuen, die den Bedürfnissen der kommenden Generationen gerecht werden. Und wer weiß, vielleicht wird die neue Oberschule Eschershausen irgendwann der Ort, an dem die Schüler von morgen ihre Träume verwirklichen. Auf jeden Fall bleibt es aufregend, was da auf uns zukommt!
