TSV Angelbachtal erhält Lautsprecheranlage durch Regionalbudget-Förderung
In einer Zeit, in der gute Tontechnik nicht mehr nur ein Luxus, sondern ein Muss für die meisten Veranstaltungen ist, hat der TSV Angelbachtal e.V. einen großen Schritt nach vorn gemacht. Durch das Regionalbudget konnte der Verein, der vorher keine eigene Lautsprecheranlage besaß und stets auf Ausleihgeräte angewiesen war, nun endlich in eine flexible Lautsprecheranlage und ein Mikrofon investieren. Am 12. Oktober war es dann soweit: Lisa Kapp von der Geschäftsstelle „LEADER Kraichgau-Gestalte mit“ übergab feierlich die Förderplakette an das Vorstandsmitglied Hans-Peter Mocsnek. Ein schöner Anlass, der den Startschuss für viele unvergessliche Veranstaltungen setzen wird!
Die transportable Anlage wird nicht nur in der Mühlwaldhalle zum Einsatz kommen, sondern auch bei Außenveranstaltungen und in den Vereinsräumlichkeiten. Das ist besonders praktisch, denn jetzt fällt der ganze Aufwand weg, für jede Veranstaltung eine passende Technik zu organisieren. Und das Beste daran? Die Technik steht nicht nur den Mitgliedern des TSV zur Verfügung. Auch andere Vereine, Organisationen und private Gruppen können von dieser tollen Ausstattung profitieren. Es wird also einfacher, Vereinsversammlungen und weitere spannende Events zu organisieren. Eine echte Bereicherung für die Gemeinschaft!
Ein starkes Fundament für Kleinprojekte
Das Projekt des TSV Angelbachtal ist nur eines von vielen, die über das Regionalbudget gefördert werden. Dieses Budget ist ein echter Schatz für die Region Kraichgau und unterstützt kreative Ideen in den Bereichen Dorfentwicklung, Infrastruktur und Grundversorgung. Kleinprojekte mit Gesamtnettoinvestitionskosten unter 20.000 Euro können hier Unterstützung finden. Der Fördersatz beträgt dabei einheitlich 80 % der förderfähigen Kosten – das ist ein echter Anreiz, sich zu engagieren und etwas für die Gemeinschaft zu bewegen.
Da die Mindestfördersumme bei 2.500 Euro liegt, ist es wichtig, dass die Anträge gut durchdacht sind. Kommunen, Vereine, Kleinstunternehmen und sogar Privatpersonen können Anträge einreichen. Aber Vorsicht: Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht, und kommunale Pflichtaufgaben sind von der Förderung ausgeschlossen. Doch die Chancen stehen gut, und das Regionalbudget ist nicht nur ein Fördertopf, sondern ein Weg, um den ländlichen Raum nachhaltig zu stärken.
LEADER als Wegbereiter für Veränderungen
Hinter all diesen Fördermaßnahmen steht das LEADER-Programm, ein Regionalentwicklungsprogramm, das auf Bürgerbeteiligung setzt. Hier arbeiten lokale Akteure zusammen, um Strategien und Projekte zu entwickeln, die der Region zugutekommen. Die LEADER-Aktionsgruppen (LAG) legen regionale Ziele fest und entscheiden selbst über die Förderung von Vorhaben. In der Förderperiode 2023–2027 stehen den Aktionsgruppen rund 59 Millionen Euro an EU- und Landesmitteln zur Verfügung. Ein wahres Geschenk für die Region!
Die Schwerpunkte liegen dabei auf wichtigen Themen wie Klimaschutz, nachhaltiger Mobilität und der Erhaltung der Biodiversität. Es ist erfreulich zu sehen, wie mit diesen Mitteln nicht nur die Lebensqualität im ländlichen Raum verbessert wird, sondern auch das ehrenamtliche Engagement gefördert wird. Projekte wie das des TSV Angelbachtal sind der beste Beweis dafür, dass mit wenig Geld viel bewegt werden kann – und das ist einfach nur großartig!
