Ehrenamtliche Vormundschaft im Rhein-Neckar-Kreis: Informationsveranstaltung am 18. November
Das Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen und sucht Menschen, die bereit sind, als ehrenamtliche Vormund:innen aktiv zu werden. Diese Aufgabe ist nicht nur eine große Verantwortung, sondern auch eine wertvolle Chance, jungen Menschen auf ihrem Lebensweg zur Seite zu stehen. Wenn du also das Gefühl hast, dass du etwas bewirken möchtest, dann könnte dies genau das Richtige für dich sein!
Was genau erwartet dich bei einer ehrenamtlichen Vormundschaft? Nun, die Hauptaufgabe besteht darin, junge Menschen zu begleiten, ihre Interessen zu vertreten und ihnen als Vertrauensperson zur Seite zu stehen. Sich um die Belange von Kindern und Jugendlichen zu kümmern, ist eine bedeutende Aufgabe, die eine persönliche Beziehung und viel Empathie erfordert. Am 18. November um 17:00 Uhr findet dazu eine Informationsveranstaltung im Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises statt – die Adresse lautet: Im Breitspiel 5, Eingang Haberstraße 1, in Heidelberg-Rohrbach. Ideal, um mehr über die Aufgaben und die Rahmenbedingungen zu erfahren!
Informationen zur Veranstaltung
Für alle, die Interesse haben, sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit zu engagieren, ist eine Anmeldung bei der Koordinationsstelle Vormundschaft erforderlich. Das Team steht nicht nur während der Veranstaltung für Fragen zur Verfügung, sondern auch jederzeit per E-Mail unter koordinationsstelle.vormundschaft@rhein-neckar-kreis.de oder telefonisch unter 06221 522-2126.
Es ist wichtig zu wissen, dass die 2023 in Kraft getretene Vormundschaftsrechtsreform die ehrenamtliche Vormundschaft gestärkt hat. Diese Reform ermöglicht es, dass Gerichte bei der Auswahl eines Vormunds auch ehrenamtliche Bewerber:innen berücksichtigen, sofern sie die gleichen Eignungen wie beruflich Tätige aufweisen. Die Unterstützung durch das Jugendamt ist ein weiterer Pluspunkt: Ehrenamtliche Vormund:innen haben Anspruch auf Beratung und Unterstützung. Das sorgt dafür, dass man nicht allein dasteht!
Ehrenamtliche Vormundschaft – eine wertvolle Aufgabe
Interessanterweise führen ehrenamtliche Vormund:innen meist ein oder zwei Vormundschaften gleichzeitig, während berufliche Vormund:innen oft mit 20 bis 50 Fällen jonglieren. Das bedeutet, dass du als Ehrenamtliche:r mehr Zeit mit den Jugendlichen verbringen und eine tiefere Verbindung aufbauen kannst – und das geht manchmal sogar über das 18. Lebensjahr hinaus! Diese persönliche Betreuung ist unbezahlbar.
Aber das ist noch nicht alles: Die Koordinationsstelle bietet auch zahlreiche Materialien und Praxishilfen an. Von digitalen „Methodenkoffern“ mit Fachliteratur bis hin zu praktischen Materialien – hier wird alles geboten, damit du bestens auf deine neue Rolle vorbereitet bist. Und falls du dich fragst, wie es um den Sozialdatenschutz steht, gibt es auch dazu hilfreiche Informationen.
Wie du siehst, ist die ehrenamtliche Vormundschaft nicht nur eine Aufgabe, sondern eine Möglichkeit, einen echten Unterschied im Leben junger Menschen zu machen. Wenn das nach etwas klingt, das dich anspricht, dann zögere nicht, dich zu informieren und vielleicht bald Teil dieses wichtigen Engagements zu werden!
