Heute ist der 1.11.2026 und ein frischer Wind weht durch die kleinen Ortschaften im ostelbischen Bereich des Landkreises Stendal. Ja, Sie haben richtig gelesen, der TANGO ist seit heute am Start! Dieser neue Bus-Service bringt frischen Schwung in die Mobilität der Region. Endlich können auch die kleineren Ortschaften, die oft im Schatten der größeren Gemeinden stehen, von einem flexiblen Mobilitätsangebot profitieren. Was für ein Fortschritt!

Der TANGO verbindet jetzt die abgelegenen Ecken, die bislang oft nur schwer zu erreichen waren. Die Idee, den öffentlichen Verkehr so zu gestalten, dass er den Bedürfnissen der Menschen vor Ort gerecht wird, ist einfach genial. Und das Beste daran: Die Fahrgäste haben die Möglichkeit, ihre Fahrten bequem über die App „MyMobi“ zu buchen – mit einer Vorlaufzeit von nur einer Stunde! So muss niemand mehr lange Wege zu klassischen Bushaltestellen in Kauf nehmen.

Ein erster Testlauf mit Prominenz

Um sicherzustellen, dass alles rund läuft, testeten Landrat Patrick Puhlmann und Havelbergs Bürgermeister Mathias Bölt das Angebot persönlich. Am 1. November setzten sie sich in den TANGO und fuhren von Kuhlhausen nach Klietz. Laut Puhlmann verlief die Fahrt pünktlich, unkompliziert und zuverlässig. Ein gutes Zeichen für die Nutzer, die sich auf diesen neuen Service verlassen können!

Der TANGO ist kein Neuling in der Region. Der Service startete im April 2025 als Pilotprojekt zwischen Tangermünde und Tangerhütte und hat sich seither als feste Mobilitätsoption etabliert. Flexibel, modern und benutzerfreundlich – so sollte öffentlicher Nahverkehr sein. Die Einführung virtueller Haltestellen hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, da sie eine wohnortnahe Anbindung ermöglichen. Das bedeutet, dass Fahrgäste nicht mehr weit laufen müssen, um einen Bus zu erreichen. Das ist doch ein echter Gewinn für die Anwohner!

On-Demand-Verkehre als zukunftsweisende Lösung

Das Konzept der On-Demand-Verkehre, das auch in anderen Regionen Deutschlands, wie etwa in Baden-Württemberg, bereits getestet wird, könnte hier sogar noch weiterführende Impulse geben. Diese flexiblen Verkehrssysteme ergänzen den herkömmlichen ÖPNV und sind besonders dafür gedacht, die ersten und letzten Meilen zu überbrücken. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg unterstützt bereits den landesweiten Ausbau solcher Systeme, um die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern.

Die Integration von On-Demand-Verkehren in den klassischen öffentlichen Personennahverkehr könnte auch für den Landkreis Stendal eine interessante Perspektive sein. Das Ziel ist klar: Flächendeckende Mobilität, die den Bedürfnissen der Menschen gerecht wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich der TANGO in den kommenden Monaten entwickeln wird, aber die ersten Schritte sind vielversprechend.