Am 28. Oktober 2026 war Cochem-Zell der Schauplatz eines ganz besonderen Ereignisses. Der 17. Moselkongress, organisiert von der Regionalinitiative „Faszination Mosel“, lockte zahlreiche engagierte Menschen, die sich leidenschaftlich für die Zukunft der Moselregion einsetzen. Unter dem Motto „Mosel erblüht – Zukunft geht auf“ fanden sich Akteure aus den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Kultur sowie Wein- und Landwirtschaft zusammen. Man spürte förmlich die Aufbruchsstimmung, die in der Luft lag!

Der Höhepunkt des Abends war natürlich die Auszeichnung der #moselhelden 2026. Insgesamt 81 Projekte hatten sich beworben und vier davon wurden nun für ihre innovativen Ideen und ihr Engagement gewürdigt. Ein wahrer Festakt, bei dem Staatssekretäre, Landrat Andreas Hackethal, die Moselweinkönigin Teresa Oster und viele andere prominent vertreten waren. Die Preise, die mit jeweils 1.000 Euro, einer Urkunde und einer Trophäe verbunden sind, wurden von einer Fachjury sowie der Öffentlichkeit vergeben. Dabei wurde nicht nur das Engagement gewürdigt, sondern auch die Kreativität, die in diesen Projekten steckte.

Die Ausgezeichneten Projekte

Die Jurypreise gingen an drei herausragende Initiativen. Zum einen wurde das DRK-Sozialwerk Bernkastel-Wittlich ausgezeichnet für ihr Projekt „Moselwein in Brailleschrift“. Hier wird die Weinlinie „Lieblingsheld“ mit Informationen in Brailleschrift versehen, sodass auch Menschen mit Sehbeeinträchtigung die Weine selbständig auswählen können. Ein schöner Schritt in Richtung Inklusion!

Ein weiteres spannendes Projekt ist die App „Moosle“, die von der Moosle GmbH aus Kröv entwickelt wurde. Diese Anwendung erleichtert die Organisation und Dokumentation von Außenbetriebsarbeiten im Weinbau. Ein echter Gewinn für die Betriebe, die nun effizienter arbeiten können!

Die Familie Erasmus wurde für die liebevolle Renovierung der historischen Villa Keller in Saarburg geehrt. Die Villa, die 1801 erbaut wurde, verbindet auf wunderbare Weise zeitgemäße Gastfreundschaft mit historischen Elementen. Stuckdecken und originale Parkettböden sind nur einige der Schätze, die erhalten blieben. Hier spürt man das Herzblut, das in dieses Projekt geflossen ist!

Öffentliche Beteiligung und der Publikumspreis

Den Publikumspreis gewann das Projekt „Kinderwingert goes Grundschule“, das vom Förderverein der Lesura-Grundschule Lieser ins Leben gerufen wurde. 809 von insgesamt 7.528 Stimmen entfielen auf dieses Projekt, bei dem Kinder während eines gesamten Schuljahres den Weg von der Rebe bis zum Traubensaft verfolgen. Sie lernen alles über den Weinbau – von der Pflege der Reben bis zur Vermarktung des eigenen Produkts. Ein lehrreiches und spannendes Projekt, das sicherlich auch für andere Schulen ein Vorbild sein kann!

Die ausgezeichneten Projekte stehen für digitale Innovation, Inklusion sowie den Erhalt historischer Bausubstanz und die Vermittlung regionalen Wissens an Kinder. Ein starkes Zeichen dafür, wie vielfältig und kreativ die Moselregion ist!

Ein Blick in die Zukunft

Der Moselkongress war mehr als nur eine Preisverleihung. Die zahlreichen Redebeiträge und Diskussionen, unter anderem zum Thema „Mosel erblüht: Chancen für Region, Mensch und Zukunft“, zeigten, dass die Zukunft der Moselregion in besten Händen ist. Es wurde über neue Ideen und Kooperationen gesprochen, die für Natur, Genuss, Kultur und das gesellschaftliche Miteinander von Bedeutung sind. Die Atmosphäre war geprägt von Optimismus und Gemeinschaftsgeist, und es war klar, dass hier etwas Großes entsteht.

Die Regionalinitiative „Faszination Mosel“ hat mit diesem Kongress und den Auszeichnungen ein deutliches Zeichen gesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass die vorgestellten Projekte nicht nur die Region erblühen lassen, sondern auch als Inspiration für viele weitere Initiativen dienen. Ein Hoch auf die Moselhelden und all die Menschen, die sich mit Herz und Verstand für eine blühende Zukunft einsetzen!