Am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, wird im Museum Schloss Cappenberg die Finissage der beeindruckenden Ausstellung „UNTER TAGE. Alfred Schmidt – Kumpel & Kohle im Ruhrgebiet“ gefeiert! Von 14:00 bis 17:30 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, in die tiefen Geschichten des Bergbaus einzutauchen. Ehemalige Bergleute des Geschichtskreises Haus Aden–Grimberg 3/4 werden aus erster Hand berichten und die Besucher auf eine Reise in die Vergangenheit mitnehmen.

Diese Veranstaltung ist nicht nur eine letzte Gelegenheit, die Werke von Alfred Schmidt zu bewundern, sondern auch eine einzigartige Chance, mit den Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen. An einem mobilen Barbarastollen zeigen die Bergleute Werkzeuge, Arbeitsabläufe und bergmännische Traditionen – eine faszinierende Verbindung zwischen Kunst und Geschichte.

Ein Blick in die Ausstellung

Die Ausstellung „Unter Tage. Kumpel und Kohle im Ruhrgebiet“ läuft seit dem 10. Mai 2026 und endet mit der Finissage am 25. Oktober. Die Eröffnung war ein echtes Fest, musikalisch begleitet von Norbert Labatzki und Anke Göntgen, während Landrat Mario Löhr und andere Würdenträger die Gäste begrüßten. Alfred Schmidt, geboren 1930 in Remscheid und gestorben 1997 in Gelsenkirchen-Buer, hat mit seinen Zeichnungen und Texten ein eindrucksvolles Bild vom Leben und Arbeiten im Bergbau geschaffen.

Besonders spannend ist, wie Schmidts Werke in den Kontext der ländlich wirkenden Umgebung von Schloss Cappenberg gestellt werden. Die Ausstellung thematisiert nicht nur den Bergbau, sondern auch das Zusammenspiel von Industrie und Natur, das sich in der Geschichte der Region niederschlägt. Am Fuß des Schlossbergs wurden ab 1980 die Schächte 6 und 7 der Zeche Haus Aden abgeteuft. Diese Schächte waren ausschließlich für die Bewetterung gedacht, was in der Region nicht ohne Widerstand aufgenommen wurde.

Ein Nachmittag voller Erinnerungen

Besucher der Finissage dürfen sich auf spannende Erzählungen freuen. Die ehemaligen Bergleute werden das Leben unter Tage lebendig werden lassen und dabei erzählen, wie körperliche Arbeit und Zusammenarbeit im Bergbau das Leben der Menschen prägten. Fragen sind ausdrücklich erwünscht – hier kann man aus erster Hand erfahren, was es heißt, „Kumpel“ zu sein.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist im Museumseintritt enthalten, was den Besuch noch attraktiver macht. Es ist eine Gelegenheit, nicht nur Kunst zu erleben, sondern auch in den Dialog mit der Vergangenheit zu treten und die Erinnerungen der Bergleute hautnah mitzuerleben.

Während der gesamten Laufzeit der Ausstellung sind weitere Themenführungen und Veranstaltungen geplant, die sich an verschiedene Altersgruppen richten. So bietet das Museum Schloss Cappenberg nicht nur ein schaurig schönes Ambiente, sondern auch ein umfangreiches Programm, das die Erinnerungen an den Bergbau in der Region wachhält.

Für alle Interessierten, die mehr über diese eindrucksvolle Ausstellung erfahren möchten, sind hier die Details: www.museum-schloss-cappenberg.de. Es lohnt sich, vorbeizuschauen und sich von der Geschichte des Ruhrgebiets berühren zu lassen.