Am Montag, den 16. November, öffnet sich im Kreishaus Unna, genauer gesagt in der Friedrich-Ebert-Straße 17, eine ganz besondere Möglichkeit für viele Menschen. Von 10:00 bis 16:00 Uhr wird Claudia Middendorf, die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten, eine Bürgersprechstunde anbieten. Es ist eine Gelegenheit für all jene, die aufgrund einer Behinderung oder im Zusammenhang mit einer Behandlung Schwierigkeiten haben – sei es mit Behörden, Kostenträgern oder Einrichtungen. Hier können Betroffene in persönlichen Gesprächen ihre Anliegen schildern und gemeinsam mögliche Schritte besprechen.

Bevor man sich jedoch auf den Weg macht, ist es wichtig, einige Dinge im Hinterkopf zu behalten. Eine vorherige Anmeldung mit Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich. Dabei sollte auch das Gesprächsthema angegeben werden. Wer sich anmelden möchte, kann dies telefonisch unter 02 11 / 8 55-34 95 oder per E-Mail an kontakt@lbbp.nrw.de mit dem Betreff „Sprechstunde“ tun. Für weitere Informationen lohnt sich ein Blick auf die Website www.lbbp.nrw.de.

Ein Blick auf Claudia Middendorf

Claudia Middendorf, geboren am 7. Februar 1969 in Dortmund, hat seit dem 1. Oktober 2017 die wichtige Rolle inne, als Ansprechpartnerin für Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen, pflegebedürftige Menschen, Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige zu fungieren. Ihr Team und sie hören sich die Sorgen und Erfahrungen der Betroffenen an, vermitteln Beratungs- und Unterstützungsangebote und helfen dabei, Lösungen zu finden. Ein Ziel ist es, im Einzelfall die bestmögliche Hilfe zu erreichen und übergreifende Probleme zu bearbeiten. Anliegen, die über Einzelfälle hinausgehen, werden an die zuständigen politischen oder institutionellen Ansprechpartner weitergeleitet. Das ist nicht nur wichtig, sondern notwendig, um systematische Lösungen anzustoßen.

Die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu verbessern – das ist eine ihrer persönlichen Zielsetzungen. Auch die Rechte von Patientinnen und Patienten möchte sie stärken. Der Mensch steht dabei immer im Mittelpunkt. Ein Prinzip, das man bei jeder ihrer Sprechstunden spüren kann. Die Unterstützung, die sie und ihr Team anbieten, ist nicht nur professionell, sondern auch mitfühlend und individuell.

Warum diese Sprechstunde wichtig ist

In einer Welt, die oft chaotisch und herausfordernd ist, bietet die Sprechstunde eine Anlaufstelle, um in einer persönlichen Atmosphäre über Anliegen zu sprechen. Es ist ein Raum des Vertrauens, wo Sorgen ernst genommen werden. Vielleicht haben Sie schon einmal erlebt, wie frustrierend der Umgang mit Behörden sein kann – dann wissen Sie, wie wertvoll eine solche Unterstützung ist. Wenn man dann noch merkt, dass jemand wirklich zuhört und helfen möchte, ist das Gold wert.

Die Realität ist, dass viele Menschen sich in ihrem Alltag mit Barrieren konfrontiert sehen. Die Sprechstunde am 16. November könnte also der erste Schritt zu einer Lösung sein, die nicht nur den Einzelnen, sondern auch die Gemeinschaft stärkt. Es geht darum, die Stimme der Betroffenen zu hören und für deren Rechte einzutreten.

Also, wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, auf der Suche nach Unterstützung sind – zögern Sie nicht, sich anzumelden! Es könnte der Anfang von etwas Besserem sein.