Rhein-Kreis Neuss übergibt gerahmten Zeitungsartikel als „Objekt des Ortes“ zur kommunalen Neugliederung
Heute ist der 20.10.2026 und der Rhein-Kreis Neuss hat ein spannendes Kapitel in seiner Geschichte aufgeschlagen. Im Kreishaus in Neuss wurde kürzlich ein ganz besonderes „Objekt des Ortes“ übergeben. Was genau das bedeutet? Nun, es handelt sich um einen gerahmten Zeitungsartikel aus der Neuß-Grevenbroicher Zeitung, datiert auf den 31. Dezember 1974. Dieser Artikel thematisiert die bevorstehende kommunale Neugliederung und wurde als hochwertiger Druck im A3-Format überreicht. Ein echter Schatz für die Geschichtsliebhaber unter uns!
Sebastian Johnen, Dezernent für Bildung, Kultur, Soziales, Jugend und Gesundheit des Rhein-Kreises Neuss, war der Überbringer dieser bemerkenswerten Zeitreise. Dr. Jürgen Peter Schmied, Kurator der Dauerausstellung des Hauses der Geschichte NRW, nahm den Nachdruck entgegen. Am „Sammelsamstag“ am 17. Oktober war er vor Ort, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Diese Aktion war nicht nur eine Übergabe, sondern auch eine Einladung an die Menschen, ihre eigenen historischen Gegenstände und Geschichten zu teilen.
Ein Tag voller Erinnerungen
Der „Sammelsamstag“ bot den Bürgern die Möglichkeit, persönliche Exponate mitzubringen und deren Geschichten zu erläutern. Das ist ja spannend! Ehrlich gesagt, es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie viele Erinnerungen in den Wohnungen der Menschen schlummern. Und diese Geschichten fließen in die Sammlung des geplanten Museums zur nordrhein-westfälischen Landesgeschichte ein, das 2030 in Düsseldorf eröffnet werden soll. Ein weiterer Grund, sich für die Geschichte unserer Region zu begeistern!
Am gleichen Tag wurde auch die mobile Ausstellung „MuseumMobil“ auf dem Freithof vor dem Zeughaus in Neuss präsentiert. Diese Ausstellung ist ein Teil des Begleitprogramms der Bildungskonferenz „Demokratiebildung – Haltung stärken. Extremismus vorbeugen. Gesellschaft gestalten“, die am 7. Oktober im Zeughaus stattfand. Für zehn bis zwölf Tage wird das „MuseumMobil“ nun in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens Halt machen und dabei die vielfältige Geschichte unseres Landes zeigen.
Ein interaktives Erlebnis
Die Besucher können nicht nur die Ausstellung erkunden, sondern auch ihre eigenen Geschichten erzählen, was Nordrhein-Westfalen für sie bedeutet. An den sogenannten „Sammelsamstagen“ wird es zudem möglich sein, persönliche Gegenstände mitzubringen. Diese Geschichten sollen in die Sammlung des neuen Museums einfließen und somit einen noch persönlicheren Bezug zur Geschichte schaffen. Ich kann mir vorstellen, dass viele Menschen da draußen etwas haben, das sie gerne teilen würden – sei es ein altes Familienfoto oder ein Erinnerungsstück aus der eigenen Kindheit.
Ergänzend werden Gesprächsrunden zu aktuellen Themen angeboten, und auch für Gruppen und Kinder gibt es spezielle Angebote. Das ist nicht nur nett, das ist auch wichtig! Der Austausch über Geschichte, Erinnerungen und aktuelle Herausforderungen kann die Gemeinschaft stärken und ein Bewusstsein für die eigene Identität schaffen.
So zieht der Rhein-Kreis Neuss alle Register, um die Menschen für ihre eigene Geschichte zu begeistern. Die Übergabe des „Objekts des Ortes“ an das Haus der Geschichte NRW ist nicht nur ein symbolischer Akt, sondern Teil eines größeren Ganzen, das uns dazu einlädt, unsere Wurzeln zu erkunden und zu teilen. Manchmal sind es die kleinen Geschichten, die den großen Unterschied machen.
