Glasfaserausbau im Kreis Paderborn startet mit feierlichem Spatenstich in Hövelhof
In Hövelhof hat das Warten ein Ende – der geförderte Glasfaserausbau im Kreis Paderborn hat mit einem feierlichen Spatenstich begonnen. Das Projekt, das im Rahmen des „Graue Flecken“-Programms ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, rund 2.100 unterversorgte Adressen in sieben Kommunen innerhalb von zwei Jahren an das schnelle Netz anzubinden. Das ist mehr als nur ein technisches Update, das ist ein echter Schritt in die digitale Zukunft!
Mit einem Gesamtvolumen von 21,7 Millionen Euro, unterstützt durch Bund, Land Nordrhein-Westfalen und die Kommunen, ist das Vorhaben kein kleines Ding. Rund 10,9 Millionen Euro steuert der Bund bei, 7,3 Millionen kommen vom Land, während die Kommunen mit 3,5 Millionen Euro ihren Teil beitragen. Da haben die Planer ganze Arbeit geleistet! Das Amt für Wirtschaft und Tourismus des Kreises hat die Fördermittel akquiriert und das Vergabeverfahren organisiert. Diese Behörde ist wirklich das Herzstück dieses Projekts.
Ein Schritt nach vorn für alle
Betroffene Kommunen sind Paderborn, Lichtenau, Bad Lippspringe, Bad Wünnenberg, Hövelhof, Salzkotten und Büren. Ziel ist es, nicht nur Versorgungslücken zu schließen, sondern auch Privathaushalte und Unternehmen ans Glasfasernetz anzubinden. Eine echte Win-Win-Situation! Bei der Eröffnungsfeier waren Vertreter der beteiligten Kommunen, des Bundes-Projektträgers, des Wirtschaftsministeriums von Nordrhein-Westfalen, der Bezirksregierung Detmold und der Telekom anwesend – ein beeindruckendes Aufgebot für ein wichtiges Projekt.
Landrat Christoph Rüther brachte es auf den Punkt: Der Glasfaserausbau ist eine Investition in die regionale Zukunft. Die digitale Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor. In einer Zeit, in der das Internet nicht mehr wegzudenken ist, ist dieser Ausbau ein echtes Geschenk an die Region.
Geförderte Programme für alle
Aber das ist nicht alles. Im Kreis Paderborn wird auch der Glasfaserausbau im Rahmen des Bundesförderprogramms „weiße Flecken“ vorangetrieben. Hier sollen vor allem die Adressen in Randlagen profitieren, die mit weniger als 30 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit auskommen müssen. Die Deutsche Glasfaser hat die Verantwortung für den kreisweiten Ausbau übernommen. Insgesamt wird das Projekt mit rund 72 Millionen Euro finanziert, wobei der Bund 50 Prozent übernimmt. Ein echter Kraftakt!
In Delbrück, wo der erste Spatenstich bereits im August 2020 gesetzt wurde, sind 97 Prozent der insgesamt 330 Kilometer langen Ausbaustrecke bereits fertiggestellt. Dort wurden auch schon 414 Glasfaseranschlüsse aktiviert. Das entspricht etwa 50 Prozent aller gebuchten Anschlüsse. Die anderen sollen bis Ende 2022 folgen. In Hövelhof wurde zudem im September 2022 der letzte zentrale Verteiler des geförderten Glasfasernetzes aufgestellt. Hier tut sich also richtig etwas!
Die Zukunft ist digital
Die Gigabitförderung des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung unterstützt solche Projekte, um die digitale Teilhabe zu stärken und gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Für Gebiete, die nicht ausreichend versorgt sind, ist der Ausbau von Glasfasernetzen ein entscheidender Schritt. Dabei ist es wichtig, dass mehrere Dienstanbieter die geförderte Infrastruktur nutzen können – das sogenannte Open Access-Prinzip.
Die Förderung wird aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes finanziert und ist ein wichtiger Baustein, um die digitale Landschaft in Deutschland zu verbessern. Durch diese Maßnahmen könnten perspektivisch rund 68 Prozent aller Adressen im Kreis Paderborn mit einem Glasfaseranschluss versorgt werden. Ein bedeutender Fortschritt für die gesamte Region!
Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich der Ausbau weiterentwickelt und welche positiven Veränderungen er mit sich bringt. Paderborn und Umgebung stehen vor einer digitalen Revolution, und das ist erst der Anfang…
