Neues aus Laaber: Bürger gestalten Kultur und Wärmeplanung der Zukunft!
Laaber: Entscheidungen des Marktgemeinderates zur Burggestaltung, Wärmeplanung und Bauvorhaben am 19.01.2026 im Fokus.
Neues aus Laaber: Bürger gestalten Kultur und Wärmeplanung der Zukunft!
Am 19. Januar 2026 fand die Sitzung des Marktgemeinderates Laaber statt, die einen umfassenden Überblick über wichtige kommunale Projekte und Planungen bot. Bürgermeister Schmid präsentierte gemeinsam mit dem Büro Neidl + Neidl ein Konzept für das Burgareal. Dieses Konzept sieht verschiedene kulturelle Nutzungen vor, darunter eine Freiluftbühne, Burgspiele, ein Freiluftkino, ein Historisches Burgfest, ein Museum sowie Führungen und eine spezielle Burg-App. Zudem sind Bürgerworkshops geplant, um die Bewohner besser einzubinden und ihre Meinungen zu berücksichtigen. Ein Zeitrahmen für die Umsetzung soll gut gestaltet sein, ohne feste Fristen aus dem integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK).
Die Sitzung beinhaltete ebenso eine Präsentation von Frau Albrecht vom Bayernwerk zur aktuellen Wärmeplanung. Das neue Wärmeplanungsgesetz verlangt die Erstellung eines Wärmeplans bis zum 30. Juni 2028. Die notwendigen Schritte umfassen Eignungsprüfungen, Bestands- und Potenzialanalysen, ein Zielszenario sowie eine Umsetzungsstrategie. Die ersten Schritte hierzu beinhalten den Aufbau einer Projektstruktur, Austauschrunden und Datensammlungen.
Bauvorhaben und Flächennutzungsplan
Die Genehmigung bestimmter Bauanträge war ebenfalls ein wichtiges Thema. Dazu gehörte der Neubau einer Sattelkammer und eines Pferdeunterstands in Ziegelhütte sowie die Sanierung und der Umbau eines Wohnhauses in Endlfeld. Des Weiteren wurde am 19. Januar 2026 die 8. Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen, nachdem die Öffentlichkeitsbeteiligung aufgrund unzureichender umweltrelevanter Informationen erneut durchgeführt wurde, jedoch keine Stellungnahmen im Beteiligungszeitraum eingingen.
Ein weitere Beschluss betraf die Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplans für das Feuerwehrgerätehaus. Auch hier wurde die Öffentlichkeitsbeteiligung wiederholt, ohne dass Stellungnahmen abgegeben wurden. Der Satzungsbeschluss wurde ebenfalls am 19. Januar gefasst.
Öffentliche Verkehrsanpassungen und Finanzierungen
Ein Bericht über Schienenersatzverkehr (SEV) informierte über die Verlegung von Haltestellen in Laaber. Die neue Haltestelle für Regensburg befindet sich an der Mühlwiese, während die Haltestelle für Beratzhausen am Hademarweg 1 liegt. Zudem wurden freigegebene Beschlüsse bekannt gegeben, darunter die Verlängerung eines Darlehens für 10 Jahre zu einem Zinssatz von 2,85 % und die Anschaffung eines Ersatzfahrzeugs für den Bauhof Laaber im Wert von 46.707,59 Euro brutto.
Die Sitzung behandelte auch den gemeindlichen Wald und plant Holzernte in der Brunner Au, wobei Rückepferde eingesetzt werden. Zudem sind Pflanzungen von Weißtannen und Rotbuchen vorgesehen. Für städtebauliche Maßnahmen erhielt der Markt Laaber 7.591,00 Euro für den Fensteraustausch im Sportheim Waldetzenberg im Rahmen der Städtebauförderung.
Förderanträge im Fokus
Das Gremium für das Regionalbudget wurde ebenfalls gebildet, mit Herrn Tischhöfer als Vorsitzendem. Darüber hinaus wurde ein Zuschussantrag von der Pfarrei Laaber für die Filialkirche in Endorf behandelt. Es wurde ein Regelwerk für kirchliche Bauten beschlossen, das eine Förderung von 5 % der Baukosten für Kirchensanierungen ohne Architektur- und Eigenleistungen vorsieht. Abschließend stellte der Schützenverein Hubertus Bergstetten einen Antrag auf Förderung für ein neues Schützenheim in Höhe von 10 % der Bausumme von 700.000 Euro, wobei der Markt Laaber Kreditbürgschaften übernehmen soll.