Bahn zwischen Nürnberg und Regensburg wird für die Zukunft gerüstet!

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Generalsanierung der Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg: Offizieller Baustart am 6. Februar 2026 für moderne und zuverlässige Zugverbindungen.

Bahn zwischen Nürnberg und Regensburg wird für die Zukunft gerüstet!

Im Februar 2026 hat die Generalsanierung der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg offiziell begonnen. Die umfangreiche Maßnahme erfolgt in Kooperation mit der Deutschen Bahn AG und der Verwaltungsgemeinschaft Laaber und hat zum Ziel, die Schieneninfrastruktur zu verbessern sowie die Qualität des Bahnverkehrs langfristig zu stärken. Diese Initiative ist Teil eines größeren Plans zur Modernisierung des deutschen Schienennetzes und kommt den wachsenden Anforderungen an den öffentlichen Verkehr entgegen.

Das wichtigste Ziel dieser Generalsanierung ist die Erhöhung der Zuverlässigkeit der Bahnverbindung. Die Erneuerung von Gleisen, Weichen und Oberleitungen soll Störungen nachhaltig reduzieren. Zudem werden Bahnhöfe und weitere Anlagen modernisiert, um die Qualität für die Fahrgäste zu steigern. Die Maßnahme zielt auch darauf ab, die Leistungsfähigkeit des Bahnverkehrs zu stärken und die Infrastruktur zukunftssicher zu gestalten.

Umfang und Zeitplan der Bauarbeiten

Der Baustart erfolgte am 6. Februar 2026 und wird von einer fünfmonatigen Vollsperrung bis zum 10. Juli 2026 begleitet. Die Strecke, die 88 Kilometer lang ist und täglich von über 350 Zügen genutzt wird, ist ein wesentlicher Bestandteil der europäischen Verkehrsachse Rhein-Donau. Die Erneuerungsmaßnahmen umfassen unter anderem:

  • 96 Kilometer Gleise (Erneuerung oder Instandhaltung)
  • 74 Weichen (Erneuerung)
  • 81 Kilometer Oberleitung (inklusive Fahrdraht und Maste)
  • Modernisierung von 20 Bahnhöfen nach festgelegten Qualitätsstandards

Zusätzlich werden technische Verbesserungen implementiert, darunter zwei neue Weichenverbindungen, die für eine bessere Störungsbewältigung sorgen, sowie die Sanierung von Bahndämmen in Deining und Pölling. Auch Brückensanierungen sind vorgesehen, sowie die Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik mit einer ETCS-Vorbereitung in acht Stellwerken. Ein wichtiger Aspekt dieser Sanierung ist der barrierefreie Ausbau aller Bahnhöfe.

Ersatzverkehr während der Sperrung

Um die Unannehmlichkeiten der Vollsperrung zu minimieren, wurde ein umfassendes Verkehrskonzept von DB InfraGO, der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) und den beteiligten Verkehrsunternehmen entwickelt. Während der Sperrung werden über 90 Busse auf acht Linien eingesetzt, die täglich 45.000 Kilometer zurücklegen. In den Hauptverkehrszeiten stehen Verstärkerbusse zur Verfügung, und alle Busse bieten WLAN sowie Echtzeitinformationen für die Fahrgäste. Der Fernverkehr wird durch umgeleitete ICE-Züge über Ingolstadt und die Donautalbahn sichergestellt, was allerdings eine Fahrzeitverlängerung von rund einer Stunde bis zum 13. Juni zur Folge hat. Die S-Bahn-Linie S2 zwischen Altdorf und Nürnberg verkehrt hingegen nach regulärem Fahrplan, abgesehen von den nächtlichen Fahrten am Wochenende.

Die Generalsanierung der Strecke Nürnberg–Regensburg wird letztlich dazu beitragen, eine robustere und stabilere Infrastruktur zu schaffen, die Störungen und Verspätungen reduziert und somit den pünktlichen Zugverkehr sowie die Attraktivität der Bahnhöfe erhöht.