Marktgemeinderat Mering beschließt wichtige Schritte für Hochwasserschutz!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Am 27.11.2025 tagte der Marktgemeinderat in Mering zu Hochwasserschutz und Kanalsanierung – wichtige Entscheidungen für die Gemeinde.

Marktgemeinderat Mering beschließt wichtige Schritte für Hochwasserschutz!

Am 5. Februar 2026 tagte der Marktgemeinderat von Mering, um wichtige Entscheidungen für die Gemeinde zu treffen. Die Sitzung wurde um 20:55 Uhr von Bürgermeister Florian Mayer eröffnet. In der Veranstaltung waren 23 Marktgemeinderäte anwesend, unterstützt von Verwaltungspersonal, das aus Frau Folgmann, Herr Thanner, Herr Lichtenstern und Frau Lidl bestand. Zudem war Herr Poser von der ARGE Solidarischer Hochwasserschutz anwesend.

Die Niederschrift der vorherigen Sitzung vom 30. Oktober 2025 wurde einstimmig genehmigt, was auf ein hohes Maß an Einigkeit unter den Gemeinderäten hinweist. Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war die Vergabe der Reinigung für das Rathaus und die Sporthalle, die in zwei Losen realisiert werden soll.

Beitritt zur ARGE Solidarischer Hochwasserschutz

Ein zentrales Thema der Sitzung war die ARGE Solidarischer Hochwasserschutz, die im Landkreis Pfaffenhofen gegründet wurde und aus 23 Mitgliedsgemeinden aus drei Landkreisen sowie zwei Regierungsbezirken besteht. Unter dem Vorsitz von Landrat Albert Gürtner diskutierten die Mitglieder die Bedingungen eines Beitritts, der für Mering 15.300 Euro kosten würde, basierend auf der Einwohnerzahl von 15.300. Diese ARGE hat sich zum Ziel gesetzt, ein Echtzeit-Frühwarnsystem zu etablieren, das über Fördermittel in Höhe von 900.000 Euro unterstützt wird, sowie die Entwicklung einer sogenannten „Schwammregion“, die mit weiteren 500.000 Euro gefördert wird. Die Unterstützung bei Förderanträgen für Hochwasserschutz, Hitzeschutz und Klimaanpassung wurde ebenfalls hervorgehoben. Der Marktgemeinderat beschloss, mit 18:4 Stimmen, den Beitritt zur ARGE für das Jahr 2026.

Kanalsanierung und Abriss des alten Sportheims

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Diskussion über die grabenlose Kanalsanierung in Mering St. Afra. Dabei wurden 7,3 km Hauptkanalhaltungen sowie 136 Hausanschlüsse inspiziert. Der Handlungsbedarf wurde wie folgt eingestuft: 17% kurzfristig, 36% mittelfristig, 32% langfristig und 4% sofort. Die Kosten für die Sanierungsmaßnahmen belaufen sich auf 230.000 Euro für die Hauptkanalhaltungen und 104.000 Euro für die Hausanschlüsse. Die Eigentümer sind verantwortlich für die Kosten der Hausanschlussleitungen. Der Marktgemeinderat beschloss einstimmig mit 22:0 Stimmen, diese Maßnahmen auszuschreiben und das Bauamt zu bevollmächtigen.

Schließlich wurde auch der Abriss des alten Sportheims diskutiert, dessen Grundstück für eine Erweiterung der KiTa Farbklekse genutzt werden soll. Obwohl der Abriss bereits in den Jahren 2012 und 2015 beschlossen wurde, empfahl die Verwaltung diesen erneut, um künftige Kosten für Verkehrssicherungsmaßnahmen zu vermeiden. In einer kontroversen Diskussion entschied der Marktgemeinderat mit 10:10 Stimmen, den Abriss abzulehnen.

Die gestrige Sitzung des Marktgemeinderats verdeutlichte die aktuellen Herausforderungen und die Weichenstellungen, die für die Zukunft der Gemeinde Mering von Bedeutung sind.

Quellen: