Ehrenvolle Gedenktafel in Mering: Ein Zeichen für Zivilcourage!
Am 11. Februar 2026 wurde am Meringer Rathaus eine Gedenktafel für Andreas Wunsch eingeweiht, die Zivilcourage würdigt.
Ehrenvolle Gedenktafel in Mering: Ein Zeichen für Zivilcourage!
Am 11. Februar 2026 hat der Markt Mering eine neue Gedenktafel am Rathaus eingeweiht. Diese Gedenktafel ehrt den mutigen Meringer Kaufmann Andreas Wunsch, der am 28. April 1945 zur friedlichen Kapitulation aufrief. Tragischerweise wurde er noch am selben Nachmittag von einem Sonderkommando der SS getötet. Damit erinnert die Tafel nicht nur an die historische Figur, sondern auch an den Mut und die Zivilcourage, die er verkörperte.
Die Initiative zur Installation dieser Gedenktafel kam von der Jungen Union Mering, die in Zusammenarbeit mit der CSU-Fraktion im Gemeinderat das Projekt ins Leben rief. Die Idee wurde von Maurizio Boehm und dem damaligen Ortsvorsitzenden Patrick Wrba entwickelt. Ziel war es, das mutige Handeln von Andreas Wunsch sichtbar zu machen und seine Zivilcourage zu würdigen.
Ein starkes Zeichen
In einer Informationsveranstaltung informierte die Junge Union Mering die Bürger über das Vorhaben, und die Resonanz aus der Bevölkerung war durchweg positiv. Der Erste Bürgermeister Florian Mayer sowie der Fraktionsvorsitzende Georg Resch unterstützten das Projekt, welches darauf abzielt, das Andenken an Andreas Wunsch lebendig zu halten.
Die Gedenktafel wurde schließlich gemeinschaftlich erarbeitet und gestaltet. Sie hat einen zentralen Platz am Rathaus gefunden, wo sie als ein Zeichen gegen das Vergessen und für Zivilcourage fungiert. Die Junge Union Mering sieht in der Tafel nicht nur eine Erinnerung, sondern auch eine Ermutigung zum Handeln in ähnlichen Situationen.
Diese Inschrift am Rathaus stellt somit einen wichtigen Schritt dar, um das Erbe von Andreas Wunsch zu bewahren und zukünftige Generationen an die Bedeutung von Zivilcourage zu erinnern. Dieses Engagement macht deutlich, wie lokalpolitische Initiativen dazu beitragen können, die Erinnerungskultur zu stärken und gesellschaftliche Werte zu fördern.