Am 12. November 2026, von 9:00 bis 13:00 Uhr, wird der Weltspiegel in Cottbus zum Schauplatz einer ganz besonderen Veranstaltung. Die 3. Vergabekonferenz Cottbus/Chóśebuz und Spree-Neiße öffnet ihre Pforten für Unternehmen, die sich für die öffentlichen Aufträge des Jahres 2027 interessieren. Veranstaltet von der EGC Entwicklungsgesellschaft Cottbus mbH in Kooperation mit zahlreichen regionalen Institutionen, darunter die Industrie- und Handelskammer Cottbus und die Handwerkskammer Cottbus, wird das Event zum Herzstück für den Austausch zwischen Auftraggebern und regionalen Unternehmen.

Städte, kommunale Gesellschaften und sogar Forschungseinrichtungen werden ihre geplanten Bau-, Liefer- und Dienstleistungsvergaben vorstellen. Das heißt, hier kommen nicht nur die Stadt Cottbus und die Stadt Spremberg zu Wort, sondern auch die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg und die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem. Neu in diesem Jahr sind auch diverse Forschungsinstitute, die erst kürzlich angesiedelt wurden. Die Idee hinter diesen kurzen Vergabepitches ist klar: Unternehmen sollen schon vor den offiziellen Ausschreibungsverfahren einen Überblick bekommen – ideal für die Kapazitätsplanung, die Suche nach Kooperationen und die Vorbereitung auf die Anforderungen öffentlicher Auftraggeber.

Einblicke und Austausch

Bereits bei der Vergabekonferenz 2025 wurden rund 200 geplante Vergaben vorgestellt, und die Resonanz war enorm – etwa 300 Personen hatten sich angemeldet. Das zeigt, wie wichtig der Austausch in der Region ist. „Wir möchten die öffentliche Vergabe früh sichtbar machen und den Unternehmen den Zugang erleichtern“, betont Oberbürgermeister Tobias Schick. Landrat Martin Heusler hebt hervor, wie Investitionen und wirtschaftliche Verflechtungen über die Grenzen der Verwaltungsstrukturen hinausgehen.

Ein großer Pluspunkt ist die Möglichkeit, zwischen den Präsentationen und im Anschluss direkt mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Das bietet eine hervorragende Gelegenheit, um Fragen zu klären und Kontakte zu knüpfen. Andreas Bank von FAM Anlagen-Service beschreibt die Konferenz als wertvoll, um das komplexe Vergabesystem besser zu verstehen – schließlich ist der Weg durch den Dschungel der Ausschreibungen oft steinig.

Die Anmeldung und weitere Informationen

Die Teilnahme ist für interessierte Unternehmen kostenlos, aber eine Anmeldung zur Kapazitätsplanung ist erforderlich. Wer sich rechtzeitig anmeldet, kann sich nicht nur auf spannende Vorträge freuen, sondern auch auf wertvolle Informationen, die die eigene Wettbewerbsfähigkeit stärken können. Und falls man noch nicht registriert ist, bietet der Vergabemarktplatz Brandenburg eine zentrale Anlaufstelle für alles rund um öffentliche Ausschreibungen. Die Plattform ermöglicht es Unternehmen, Ausschreibungsbekanntmachungen zu suchen, Vergabeunterlagen herunterzuladen und sogar elektronische Angebote abzugeben. Ein echter Gamechanger für alle, die in der Region aktiv werden wollen!

Der Vergabemarktplatz steht allen öffentlichen Auftraggebern, einschließlich Kommunen, kostenlos zur Verfügung und ist der landesweite Standard für die E-Vergabe. Wer sich noch nicht damit beschäftigt hat, sollte sich unbedingt informieren. Es gibt auch Seminare, die regelmäßig von verschiedenen Anbietern durchgeführt werden, um Unternehmen durch den Vergabedschungel zu helfen.