Am 28. Oktober 2026 war es endlich soweit: In den Eckert-Schulen in Regenstauf wurde das innovative Bundesprojekt „Ganz große Küche! Regional.Bio.Regensburg.“ vorgestellt. Hierbei handelt es sich um eine spannende Initiative, die das Ziel verfolgt, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und gleichzeitig die Verwendung regionaler Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung zu steigern. Ein Foodscanner, der seit mehreren Monaten im Einsatz ist, spielt dabei eine zentrale Rolle. Und ja, das klingt schon mal nach einer großen Sache!

Mit einem bunten Mix aus rund 100 Vertretern aus Landwirtschaft, Gastronomie und vielen anderen Bereichen wurde dieser Tag zum Austausch über Chancen und Herausforderungen regionaler Wertschöpfung. Der Foodscanner dokumentiert akribisch die Art und Menge der Lebensmittelreste – ein echter „Abfall-Detektiv“, wenn man so will. Er hilft den Küchen dabei, die Entstehungszusammenhänge der Abfälle zu verstehen und Muster in der Produktion und der Mengenplanung zu erkennen. Das ist doch mal ein Schritt in die richtige Richtung, oder?

Einblick in die Küchenpraxis

Bei einem Vor-Ort-Termin konnten die Gäste einen Blick auf das Dashboard des Foodscanners werfen und sich über die bisherigen Auswertungen und Prognosen informieren. Hier waren einige der Mitarbeitenden vor Ort, die ihre Erfahrungen aus dem Küchenalltag teilten. „Die Datenerfassung allein reicht nicht, wir benötigen konkrete Verbesserungen im Küchenalltag“, erklärte Landrätin Tanja Schweiger und gab den Anwesenden etwas zum Nachdenken mit auf den Weg.

Im Rahmen des Projekts sind insgesamt vier Foodscanner vorgesehen, und zwei davon sind bereits aktiv. Neben den Eckert-Schulen wird ein weiterer Scanner in einer Einrichtung der Johanniter zum Einsatz kommen. Man plant sogar, an zwei weiteren Standorten die Geräte aufzustellen, um die Erfahrungen aus unterschiedlichen Küchen zu vergleichen und um transferierbare Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Das klingt nach einem echten Gemeinschaftsprojekt, das über Regensburg hinausstrahlen könnte!

Regionale Produkte im Fokus

Ein weiterer spannender Teil des Projekts war die Verkostung der neu entwickelten Regensburger Bio-Pommes. Schmecken die wirklich so gut, wie alle sagen? Definitiv! Außerdem wird an weiteren Produkten gearbeitet, darunter Bio-Brühen und Bio-Soßen. Ein zukunftsweisender Gedanke, denn man möchte ja nicht nur den Abfall reduzieren, sondern auch die regionale Wertschöpfung stärken. „Regionale Wertschöpfungsketten sind wichtig für Klimaschutz und wirtschaftliche Stabilität“, betonte Bürgermeister Ludwig Artinger.

Die Eckert-Schulen entwickeln gemeinsam mit der Regiothek eine maßgeschneiderte Lösung für ihre betrieblichen Anforderungen. Das ist nicht nur clever, sondern auch notwendig, um die Logistik zu verbessern und die Zusammenarbeit entlang der Lebensmittelkette zu intensivieren. Der Einsatz von Foodscannern ist hierbei eine intelligente Methode, um Abfallmengen zu erfassen und Einsparpotenziale zu identifizieren. Und mal ehrlich, wer will schon Lebensmittel verschwenden?

Ein Schritt in die Zukunft der Ernährung

Die Bedeutung der Gemeinschaftsverpflegung kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden: Täglich geben Einrichtungen wie Schulen und Kliniken fast 40 Millionen Mahlzeiten aus. Diese Verpflegung hat das Potenzial, die Ernährungsstile künftiger Generationen zu prägen. Und genau hier setzt das Projekt an. Es sind nicht nur die tollen Bio-Pommes, die überzeugen, sondern auch die Idee, eine bedarfsgerechte, nachhaltige und ausgewogene Gemeinschaftsverpflegung zu fördern.

In einer Zeit, in der finanzielle Mittel oft begrenzt sind und die Herausforderung in der Beschaffung nachhaltiger Lebensmittel wächst, ist das Engagement der Stadt und des Landkreises Regensburg bemerkenswert. Man kann nur hoffen, dass dieses Projekt nicht nur in Regensburg, sondern auch darüber hinaus Schule macht. Wer weiß, vielleicht wird der Foodscanner bald ein unverzichtbares Werkzeug in jeder Küche – und wir alle profitieren von weniger Abfall und mehr regionalen Köstlichkeiten!

Für Fragen rund um das Projekt steht Katharina Gassner unter katharina.gassner@landratsamt-regensburg.de zur Verfügung. Vielleicht ist das der Anfang einer neuen Ära in der Gemeinschaftsverpflegung – wir sind gespannt, wie es weitergeht!