Am 23. Oktober 2026 fand in Regen ein spannender Vortrag der „Wissenswerkstatt Ehrenamt“ statt, der sich mit dem Thema Fördermittel im Ehrenamt beschäftigte. Claudia Wilke von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) führte durch die Veranstaltung und bot den Teilnehmenden einen fundierten Überblick über die verfügbaren Fördermittel. Dabei war es nicht nur eine trockene Informationsrunde, sondern ein echtes Erlebnis für alle, die sich für das Ehrenamt engagieren oder es vorhaben.

Mit allerlei nützlichen Tipps versorgte Wilke die Zuhörer, wie sie gute Förderanträge verfassen können. Ein Aspekt, der sicher viele aufhorchen ließ, war die mögliche Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Antragstellung. Ja, ihr habt richtig gehört! KI könnte bald ein treuer Begleiter beim Schreiben von Anträgen sein – das klingt fast zu futuristisch, um wahr zu sein, oder? Zudem wurde die DSEE-Förderdatenbank und das DSEE-Lernportal vorgestellt, die hilfreiche Werkzeuge für alle Ehrenamtlichen darstellen.

Herausforderung und Chancen im Ehrenamt

Viele Menschen, die sich ehrenamtlich betätigen, wissen um die Herausforderungen, die mit der Antragstellung verbunden sind. Oft gibt es Berührungsängste, wenn es darum geht, die eigenen Projekte vorzustellen und Geld zu beantragen. Der Vortrag zielte darauf ab, diese Hürden abzubauen und Mut zu machen. Besonders für Neueinsteiger im Ehrenamt war es eine wertvolle Gelegenheit, die Grundlagen zu erlernen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Fördermittel nicht nur für große Projekte gedacht sind. Auch kleinere Initiativen können von diesen Mitteln profitieren. So stehen jährlich bis zu 500.000 Euro zur Verfügung, die an gemeinnützige Organisationen, Freiwilligenagenturen, und kommunale Körperschaften vergeben werden. Pro Projekt kann ein Betrag von bis zu 15.000 Euro beantragt werden. Das ist eine großartige Möglichkeit, um neue Ehrenamtliche zu gewinnen und innovative Ideen zu verwirklichen!

Vielfalt der Fördermöglichkeiten

Die Palette der Fördermöglichkeiten ist riesig. Von Initiativen zur Entlastung von Angehörigen Demenzerkrankter bis hin zu Projekten, die sich um den gesellschaftlichen Zusammenhalt kümmern – es gibt für jede gute Idee einen passenden Topf. Die Stiftung „Wir in Olsberg“ beispielsweise unterstützt nachhaltige Projekte, während das Landesprogramm „#Wir sind das Land“ auf Demokratieförderung setzt. Das zeigt, dass jeder von uns durch sein Engagement einen Unterschied machen kann.

Ein weiteres Highlight ist das Förderprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“, das 2026 unter dem Motto „Digital in die Zukunft – engagiert mit KI und Co.“ steht. Hier können Projekte gefördert werden, die sich mit der Digitalisierung im Ehrenamt beschäftigen. Also, wenn ihr Ideen habt, die die Welt ein Stück digitaler und smarter machen, dann ist das eure Chance!

Ein Netzwerk für den guten Zweck

In Regen ist das Ehrenamt stark verwurzelt, und Veranstaltungen wie diese sind der Nährboden für neue Ideen und gemeinschaftliche Projekte. Es lohnt sich, das Netzwerk zu nutzen, um voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen. Wer weiß, vielleicht sitzt neben euch im nächsten Seminar eine Person, die genau die Fähigkeiten hat, die euer Projekt zum Fliegen bringt! Es geht darum, gemeinsam anpacken, sich gegenseitig zu inspirieren und die Welt ein kleines bisschen besser zu machen – und das nicht nur in Regen, sondern darüber hinaus.

Für alle, die an der Verlängerung der Juleica interessiert sind, war der Vortrag nicht nur informativ, sondern auch anrechnungsfähig. Ein weiterer Anreiz, sich mit dem Thema Fördermittel zu beschäftigen und die eigenen Ideen in die Tat umzusetzen. In diesem Sinne: Packen wir’s an!