Neuer Vorstand des Saaleradweg e. V. gewählt: Frischer Wind für die touristische Entwicklung des Radfernwegs
Am 1. Oktober 2026 war es wieder einmal so weit: Die Mitgliederversammlung des Saaleradweg e. V. traf sich in Hof, um einen neuen Vorstand zu wählen. Und die Stimmung war, ehrlich gesagt, ziemlich gut! Dr. Thomas Nitzsche, der Oberbürgermeister von Jena, bleibt an der Spitze als Vorstandsvorsitzender. Ganz frisch im Amt ist nun auch Stefan Schmalfuß, der Oberbürgermeister von Hof, der zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. Tilo Wechselberger aus dem Salzlandkreis bleibt in seiner bewährten Rolle als zweiter stellvertretender Vorsitzender. Und nicht zu vergessen: Toni Plitsch von der Stadt Naumburg wurde als Beisitzer bestätigt, während Alexander Künzl vom Landkreis Hof neu im Vorstand dabei ist. Ein frischer Wind weht durch den Verein!
In den nächsten drei Jahren wird dieser Vorstand die Entwicklung und touristische Vermarktung des länderübergreifenden Radfernwegs begleiten. Das klingt nach einer Menge Arbeit und einem spannenden Abenteuer, das auf uns wartet! Aber auch Abschiedsstimmung lag in der Luft: Klaus-Jochen Weidner und Hermann Seiferth wurden nach vielen Jahren im Vorstand verabschiedet. Diese beiden Herren waren nicht nur Mitglieder, sondern echte Pioniere, die bereits an der Entwicklung des Radwegs mitgearbeitet haben, als die Kommunen entlang der Saale noch in einer Arbeitsgruppe zusammengearbeitet haben. Ihre langjährige Erfahrung wird sicher fehlen – sie haben sich jahrzehntelang für den Ausbau der Infrastruktur eingesetzt und dabei auch die Qualitätsverbesserungen auf dem fränkischen Streckenabschnitt vorangetrieben.
Marketing und Qualität im Fokus
Die Mitglieder der Versammlung berieten sich auch über die touristische Entwicklung des Saaleradwegs. Dabei standen die Marketingmaßnahmen für das Jahr 2027 und die bevorstehende erneute Qualitätsbewertung durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) im Mittelpunkt. Der Saaleradweg wurde 2025 erstmals als ADFC-3-Sterne-Qualitätsradweg ausgezeichnet – ein echter Grund zur Freude! In den vergangenen Jahrzehnten wurden Millionen Euro in den Ausbau und die Verbesserung der Strecke investiert. Von der Erneuerung der Wegeoberflächen über die Beseitigung von Engstellen bis hin zum Bau von Brücken – es gibt viel zu tun!
Die erneute Qualitätsbewertung soll zeigen, wie gut die Standards gehalten wurden und welche weiteren Entwicklungsmöglichkeiten für den Radweg bestehen. Der Saaleradweg hat sich nicht nur als touristisches Ziel etabliert, sondern ist auch ein Markenbotschafter für Thüringen. Ein Relaunch der Website ist für 2027 geplant, um die Voraussetzungen für die erneute Anerkennung als Markenbotschafter zu erfüllen. Digitale Weiterentwicklung ist das Stichwort, um die Qualitätssicherung und touristische Vermarktung weiter voranzutreiben.
Ein Radweg voller Möglichkeiten
Der Saaleradweg ist mit seinen 409 Kilometern einer der abwechslungsreichsten Flussradwege Deutschlands. Er zieht sich in neun Etappen vom bayerischen Fichtelgebirge bis zur Saalemündung in die Elbe bei Barby. Auf dieser Strecke begegnen einem nicht nur wunderschöne Landschaften, sondern auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Man findet die Quelle der Saale bei Zell, das größte zusammenhängende Stauseegebiet in Thüringen, und artenreiche Auwälder. Die Weinregion Saale-Unstrut lockt mit ihren malerischen Weinbergen, und auch Schlösser, Burgen und Ruinen säumen den Weg. Die Vielfalt ist schlichtweg beeindruckend!
Natürlich gibt es auch herausfordernde Abschnitte, besonders im Bereich von der Quelle bis zu den Saaletalsperren, wo starke Steigungen und Gefälle warten. Aber keine Sorge, von Saalfeld bis zur Mündung wird es gemäßigter und auch für Familien gut geeignet. Der Saaleradweg ist also nicht nur ein Genuss für erfahrene Radler, sondern lädt auch die Kleineren ein, die Welt auf zwei Rädern zu entdecken.
Insgesamt zeigt sich, dass der Saaleradweg nicht nur ein Radweg, sondern ein echtes Erlebnis ist. Mit frischem Elan und einer starken Gemeinschaft im Rücken, steht der touristischen Entwicklung und Vermarktung dieses tollen Radweges nichts mehr im Weg.
