Erste interkommunale Fachtagung „Starkes Ehrenamt für Integration“ in Fürstenfeldbruck begeistert 90 Teilnehmende
Am 27. Oktober 2026 war im Veranstaltungsforum Fürstenfeld richtig was los! Die erste interkommunale Fachtagung „Starkes Ehrenamt für Integration“ lockte rund 90 engagierte Ehrenamtliche und Interessierte aus den Landkreisen Freising, Fürstenfeldbruck, München und Starnberg an. Ein echtes Zusammentreffen von Menschen, die für die gute Sache brennen. Die Veranstaltung wurde von den Integrationslotsinnen und -lotsen der vier Landkreise organisiert – eine Aktion, die nicht nur die Herzen, sondern auch die Köpfe zusammenbrachte.
Das Programm war ein buntes Potpourri aus Fachvorträgen, Workshops und Gelegenheiten, sich über Landkreisgrenzen hinweg auszutauschen. Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit standen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erfuhren unter anderem von dem Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS), das am 12. Juni 2026 in Kraft trat und wichtige rechtliche Vorgaben für Asylverfahren und den Schutz Geflüchteter in der EU regelt. Ein Thema, das uns alle betrifft – und das nicht nur theoretisch.
Vielfältige Workshops
In fünf parallelen Workshops wurde es richtig spannend. Die Themenvielfalt war beeindruckend: Von der langfristigen Stärkung von Helferkreisen über den Erhalt der eigenen Gesundheit im Ehrenamt bis hin zu rechtlichen Fragen und der aktuellen Situation in Nigeria. Da war für jeden etwas dabei! Thomas Karmasin, Landrat des Landkreises Fürstenfeldbruck, hob das ehrenamtliche Engagement im Migrationsbereich als einen unerlässlichen Bestandteil der Integration und des gesellschaftlichen Zusammenhalts hervor. Das hat wirklich nachhallend gewirkt.
Integrationslotsin Antonela Vidakovic ging sogar noch weiter und betonte, wie wichtig der Austausch und die Vernetzung über die Landkreisgrenzen hinweg sind. Dass es Bedarf an fachlichem Austausch gibt, wurde von den Organisatoren durch die Resonanz und die lebhaften Diskussionen deutlich. Was für ein Zeichen für die Zukunft!
Humor als Brücke
Der Tag endete mit einem Lächeln – Stand-up-Comedian Hani Who brachte eine humoristische Perspektive auf Einwanderung und Integration. Ein wunderbarer Abschluss, der alle zum Schmunzeln brachte und die Stimmung auflockerte. Bei einem anschließenden Get-together konnten die Teilnehmenden dann auch gleich Kontakte knüpfen und Gespräche fortsetzen. So viel Energie und Engagement in einem Raum – einfach ansteckend!
Immer mehr Menschen möchten sich für Flüchtlinge engagieren. Das zeigt sich auch in den Angeboten. Ob Sprach-Cafés, Begegnungsstätten oder Unterstützung bei Behördengängen – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen. Besonders gesucht werden Personen, die regelmäßig und langfristig helfen, denn Kontinuität ist der Schlüssel zum Erfolg. Und wer hätte gedacht, dass viele Flüchtlinge über eine abgeschlossene Berufsausbildung oder sogar Fachkräfte sind? Auch hier gibt es Potenzial, das es zu nutzen gilt.
Wer ein freies Zimmer oder sogar eine Wohnung zur Verfügung stellen kann – die Landesämter beraten gerne. Das Ganze ist nicht nur eine gute Tat, sondern auch eine Möglichkeit, etwas über verschiedene Kulturen zu lernen. Und das Internet? Für viele Flüchtlinge ist es der einzige Weg, mit ihren Familien in Kontakt zu bleiben. Hier können Menschen in der Nähe von Flüchtlingsunterkünften ihren Internetzugang zur Verfügung stellen. Mehr Menschlichkeit kann man kaum zeigen.
Wir sind gespannt, wie sich diese Initiativen weiterentwickeln und welche neuen Impulse sie setzen werden. Die Fachtagung war ein erster, aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung!
