Baubeginn auf der K6556 zwischen Berghaus und Krenkingen: Vollsperrung ab 26. Oktober 2026
Heute ist der 19. Oktober 2026, und die Bauarbeiten auf der Kreisstraße 6556 zwischen Berghaus und Krenkingen stehen in den Startlöchern. Die Vorbereitungen sind getroffen, denn ab sofort wird hier kräftig gewerkelt. Zunächst wird die Straße nur halbseitig gesperrt, mit einer Ampelregelung, die den Verkehr leiten soll. Aber das ist nur der Anfang!
Die Vollsperrung folgt ab dem 26. Oktober, und das bis zum 2. November 2026 um 6:00 Uhr. In dieser Zeit wird eine Umleitung eingerichtet, die den Verkehr von der L 157 aus dem Schlüchttal über Gurtweil (K 6551), Tiengen (L 159) und schließlich zur K 6556 nach Krenkingen leitet. Ein kleiner Umweg, aber was tut man nicht alles, um sicher ans Ziel zu kommen! Der Gegenverkehr wird ebenfalls umgeleitet, sodass die Straße nach Aichen und Berghaus auch weiterhin erreichbar bleibt.
Wichtige Hinweise für Verkehrsteilnehmer
Die Gemeindeverbindungsstraße Krenkingen–Riedersteg (Berghausstraße) bleibt nicht unberührt und ist nur für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen zugänglich. Die Kreuzung der K 6556 in Richtung Berghaus und Tiengen bleibt jedoch offen, was für viele Pendler eine kleine Erleichterung sein dürfte. Die SBG, unsere örtliche Verkehrsorganisation, sorgt dafür, dass die Fahrgäste an Haltestellen über notwendige Fahrplanänderungen informiert werden.
Ein wichtiges Detail für alle Busreisenden: Während der Vollsperrung können große Linienbusse Krenkingen zu den Abfahrtszeiten 7:04, 9:34, 13:34 und 15:34 Uhr nicht anfahren. Hier heißt es, auf die Linie 7345 ab Detzeln auszuweichen. Es tut mir leid für alle, die auf den Bus angewiesen sind – gerade in den Herbstferien kann das schon mal zu einer kleinen Herausforderung werden!
Was wird gemacht und wie viel kostet das?
Auf etwa 1.340 Metern wird der bestehende Fahrbahnbelag rund 4 Zentimeter tief abgefräst und durch eine neue Asphaltdeckschicht ersetzt. Das Ganze kostet den Landkreis voraussichtlich 350.000 Euro – kein Pappenstiel, aber notwendig, um die Sicherheit und Qualität der Straße zu gewährleisten. Außerdem wird die Schutzeinrichtung erneuert und an die aktuellen Regelwerke angepasst. Ein Schritt in die richtige Richtung, um unsere Straßen fit für die Zukunft zu machen!
Das Landratsamt Waldshut warnt jedoch bereits vor möglichen Verkehrsbehinderungen während der Bauarbeiten. Und mal ehrlich, wer kennt das nicht? Baustellen sind oft ein Ärgernis für Pendler, Anwohner und auch für den Lieferverkehr. Vollsperrungen können zwar technisch sinnvoll sein, aber sie werden leider zu oft als Standardlösung eingesetzt. Das führt zu langen Wartezeiten und Unannehmlichkeiten für alle Betroffenen – und das ist nicht nur in Waldshut der Fall.
Ein Blick über den Tellerrand
In Deutschland wird immer wieder über die schlechte Organisation von Baustellen diskutiert. Viele Straßen, Brücken und Radwege sind überlastet oder in die Jahre gekommen, was zu langen Sperrungen führt. Kritiker bemängeln häufig unzureichende Kommunikation und mangelhafte Umleitungen. Pendler, Anwohner und sogar der Schulverkehr leiden unter den Auswirkungen. Ein ganz ähnliches Bild zeigt sich auch anderswo: Die B76 nördlich von Plön, die A45 bei Lüdenscheid oder die Rader Hochbrücke an der A7 – überall gibt es Baustellen, die den Verkehr ins Stocken bringen.
Die Forderungen sind klar: Es braucht mehr Tempo, bessere Abstimmung und transparente Bauphasen. Anwohner und Verkehrsteilnehmer sollten frühzeitig informiert werden, Umleitungen müssen gut vorbereitet sein, und auch der öffentliche Nahverkehr sollte angepasst werden. Nur so kann man den Stress reduzieren, den Bauprojekte mit sich bringen.
