Direkte Busverbindung zwischen Rottenburg und Tübingen ab 2028 ohne Umstieg
Die Buslinie 19 wird für viele Tübinger und Rottenburger bald deutlich bequemer. Ab 2028 ist es endlich so weit: Fahrgäste können direkt von Rottenburg und Kiebingen zu den Kliniken in Tübingen fahren – und das ohne Umstieg. Ein echter Fortschritt! Bisher mussten die Passagiere am Tübinger Hauptbahnhof umsteigen, um ihre medizinischen Ziele zu erreichen. Aber die Zeiten des Umsteigens sind bald vorbei. Das hat der Tübinger Kreistag Mitte Oktober 2026 mehrheitlich beschlossen und gibt damit dem Wunsch nach einer besseren Anbindung nach. Das ist doch mal eine gute Nachricht für alle, die auf die Kliniken angewiesen sind!
Die Buslinie 19 wird künftig auf einer neuen Route von Rottenburg durch das malerische Neckartal nach Tübingen und weiter zur BG-Klinik verkehren. Das klingt nicht nur praktisch, sondern auch nach einer angenehmen Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft. Und das Beste? Es wird sogar geprüft, ob die direkte Verbindung auch vom Rottenburger Dätzweg aus angeboten werden kann – noch mehr Möglichkeiten, die Anbindung zu nutzen! Interessant ist auch, dass für den Landkreis Tübingen durch die Änderungen jährliche Kosten von etwa 50.000 Euro entstehen, was in Anbetracht der angespannte finanziellen Situation der Kreisverwaltung durchaus ein Thema ist.
Hintergründe und Notwendigkeiten
Die Motivation hinter dieser Neuplanung ist die auslaufende Liniengenehmigung im Dezember 2027. Landkreis Tübingen und TüBus haben in den vergangenen Monaten intensiv an dieser Verbesserung gearbeitet. Dabei war es TüBus wichtig, dass die Übernahme des zusätzlichen Streckenabschnitts von Bühl über Kiebingen bis zur Rottenburger Innenstadt keine wirtschaftliche Belastung darstellt. Eine kluge Entscheidung, wenn man bedenkt, dass im Kreistag bereits einige Busverbindungen wegen finanzieller Einsparungen ausgedünnt wurden. Es ist ein Balanceakt, der nicht immer einfach ist.
Die Buslinie 19 wird also ausgebaut und verbessert, während gleichzeitig der Landkreis Tübingen nach Einsparmöglichkeiten im öffentlichen Personennahverkehr sucht. Die Vorhaben wurden im Kreistag teilweise nur knapp beschlossen – was zeigt, wie schwierig es ist, eine adäquate Versorgung zu gewährleisten, ohne die Zahlen ins Rote zu treiben. An dieser Stelle ist es umso erfreulicher, dass es mit der neuen Busverbindung zwischen Rottenburg und Tübingen zumindest einen Lichtblick gibt. Vielleicht ist das ja der Anfang von weiteren Verbesserungen im ÖPNV, die es den Menschen erleichtern, mobil zu sein.
Die Menschen in Tübingen und Umgebung dürfen gespannt sein, wie sich die Planungen weiterentwickeln. Vielleicht wird ja der Bus bald das bevorzugte Verkehrsmittel für viele, die ohne Stress zu ihren Zielen gelangen wollen. Und das alles mittendrin in einer der schönsten Regionen Deutschlands – das ist ein Grund mehr, sich auf die neuen Verbindungen zu freuen!
