Erster Spatenstich für den Helbe-Radweg im Kyffhäuserkreis gesetzt
Im Kyffhäuserkreis tut sich gerade einiges – und das nicht nur in der Landschaft, sondern auch in Sachen Mobilität! Am 6. Oktober 2026 wurde der erste Spatenstich für den neuen Helbe-Radweg gesetzt. Dieses Modellvorhaben, offiziell unter dem Namen „NKI: KYFF-/Helbe-Radweg – mehr Pendler-/Alltagsverkehr in der ländlichen Region aufs Rad“ bekannt, hat große Pläne. Der Radweg wird eine direkte Verbindung schaffen zwischen Holzthaleben, Großbrüchter, Toba und Holzsußra bis hin nach Ebeleben. Und das Beste: In Ebeleben wird er an den überregionalen Unstrut-Werra-Radweg angebunden. Perfekt für alle, die gerne ins Grüne radeln und dabei die frische Luft genießen wollen!
Das Ziel? Ein klimaschonenderer Alltag! Während frühere Radwegeprojekte vor allem dem Tourismus dienten, soll dieser neue Radweg den Pendler- und Alltagsverkehr fördern. Vor allem die E-Bikes stehen hier im Fokus. Der Landkreis plant, mehr Angebote für E-Bikes zu schaffen und arbeitet dafür eng mit regionalen Unternehmen zusammen. Ein kluger Schritt, denn so wird das Radfahren nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch komfortabler. Und mal ganz ehrlich: Wer möchte nicht stylisch mit einem E-Bike durch die Gegend düsen?
Ein Blick auf die Zahlen und Fakten
Das Gesamtprojekt hat ein stolzes Budget von rund 7,4 Millionen Euro. Dabei greift das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) tief in die Tasche und stellt etwa 5,2 Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds zur Verfügung. Die Förderung beträgt satte 70 Prozent. Da kann man schon mal die Hände reiben! Die Ingenieurbüro Bach GmbH aus Sondershausen kümmert sich um die Planung, während die Mütze & Rätzel GmbH aus Kaiserpfalz/Wohlmirstedt den ersten Bauabschnitt realisiert. Ein echtes Teamwork!
Der Radweg wird nicht nur asphaltierte Strecken bieten, sondern auch Rastplätze, wie zum Beispiel am Heimatmuseum in Toba. Wer also nach einer Radtour eine kleine Pause braucht, ist dort genau richtig. Und die Lademöglichkeiten für E-Bikes an der Gemeindeverwaltung Helbedündorf? Ein wahrer Segen! Diese werden mit erneuerbarem Strom aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Verwaltung betrieben. So bleibt der ökologische Fußabdruck schön klein.
Das große Ganze
Doch das ist noch nicht alles! Die neue Verbindung wird nicht nur den Alltagsverkehr erleichtern, sondern auch den Landtourismus ankurbeln. Die Region hat so viel zu bieten! Historisch geprägte Orte mit denkmalgeschützten Ortskernen warten darauf, erkundet zu werden. Die schönste Art, dies zu tun? Mit dem Rad! Und während einige vielleicht die Natur genießen, können Unternehmen ihre Mitarbeiter dazu ermutigen, den Arbeitsweg auf das Fahrrad zu verlagern. Ein Gewinn für alle!
Radfahren ist schließlich nicht nur ein schnelles, gesundes und umweltfreundliches Verkehrsmittel, sondern auch eine Möglichkeit, aktiv zu bleiben. Das Umweltbundesamt hat kürzlich herausgefunden, dass es in städtischen Ballungsräumen bis zu 30 % der Pkw-Fahrten auf das Fahrrad verlagert werden könnten. Und ehrlich gesagt, wer in einer Stadt wohnt und keine fünf Kilometer zur Arbeit hat, der könnte sich doch wirklich überlegen, ob das Auto immer die beste Wahl ist.
In Zeiten, in denen wir alle ein wenig bewusster mit unseren Ressourcen umgehen sollten, ist der Helbe-Radweg ein Schritt in die richtige Richtung. Der Kyffhäuserkreis zeigt, wie man nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum fördern kann. Ein großes Lob an alle Beteiligten, die dieses Projekt unterstützen und vorantreiben! Auf eine radelnde Zukunft!
