15. Konferenz der Ortschronisten und Heimatforscher im Erzgebirgskreis
Es gibt Nachrichten, die einem das Herz erwärmen – und diese hier gehört definitiv dazu! Das Landratsamt Erzgebirgskreis lädt zur 15. Konferenz der Ortschronisten und Heimatforscher ein. Ein Ereignis, das nicht nur für Geschichtsinteressierte, sondern für alle, die sich mit der Heimatgeschichte verbunden fühlen, ein echtes Highlight ist.
Am Montag, dem 26. Oktober 2026, findet im Konferenzsaal des Landratsamtes in Annaberg-Buchholz von 16:00 bis 18:30 Uhr eine spannende Diskussion statt. Unter dem Motto „Heimatgeschichte im Arbeitstakt. Wo Industrie auf Tradition trifft.“ werden wir uns mit dem Einfluss dreier bedeutender Industriezweige des Erzgebirges auf Menschen, Landschaft und Kultur auseinandersetzen. Wer könnte da mehr zu sagen, als die Ortschronisten, Heimatforscher und Mitglieder von Heimatvereinen? Hier seid ihr ganz klar angesprochen!
Ein Blick auf das Programm
Das Programm verspricht, so spannend wie ein Krimi zu werden! Nach der herzlichen Begrüßung wird Marlis Rokitta, eine engagierte wissenschaftliche Mitarbeiterin der Wendt & Kühn KG aus Grünhainichen, einen Vortrag halten, der einen Blick unter die Lupe des Firmenarchivs wirft. Wer hätte gedacht, dass hinter den bekannten Engeln aus dem Erzgebirge so viel Geschichte steckt?
Falk Drechsel, ein leidenschaftlicher Regionalgeschichtsforscher aus Sehmatal, wird uns mit seinem Vortrag über die „Erzgebirgische Industriegeschichte – Aufstieg und Fall eines Strumpfimperiums“ in die Welt der Textilindustrie entführen. Und ein Filmbeitrag dazu? Das klingt nach einem tollen Abend! Anne Weber von der Porsche Werkzeugbau GmbH in Schwarzenberg wird uns anschließend erzählen, wie wir die Industriekultur bewahren und vermitteln können. Ein weiterer Höhepunkt wird der Vortrag von Michelle Mittag sein, die uns über den Umzug des historischen Archivs berichten wird. Eine Fülle an Wissen wird hier auf uns warten!
Die Wendt & Kühn Manufaktur
Besonders spannend wird der Vortrag von Marlis Rokitta, wenn man bedenkt, dass die Wendt & Kühn Manufaktur eine beeindruckende Geschichte hat. Gegründet wurde sie von Johannes und Olly Wendt, und Hans Wendt, der nach einer Drechslerlehre und einem Ingenieursstudium 1954 in die Firma eintrat, übernahm bald die Leitung. Trotz der Zwangsverstaatlichung 1972, unter dem Namen „VEB Werk-Kunst Grünhainichen“, hielt die Manufaktur an ihrer künstlerischen Qualität fest und vermied eine Massenproduktion. Das ist doch wirklich bemerkenswert! So blieb die Grundlage für die spätere Reprivatisierung im Jahr 1990 erhalten. Olly Wendt erlebte diese Wende noch, bevor sie 1991 verstarb.
Die Geschichte von Wendt & Kühn ist nicht nur eine Firmengeschichte, sondern ein Teil der Kulturgeschichte des Erzgebirges. Ihre liebevoll gestalteten Produkte sind nicht einfach nur Dekoration, sie sind lebendige Zeugnisse unserer Tradition und der Widerstandsfähigkeit in schwierigen Zeiten. Ist es da nicht umso wichtiger, über solche Themen zu sprechen und sie zu bewahren?
Seid dabei!
Die Teilnahme an dieser Konferenz ist kostenfrei – das darf man sich nicht entgehen lassen! Um sicherzustellen, dass ihr einen Platz bekommt, meldet euch bitte bis spätestens 22. Oktober 2026 per E-Mail an archiv@kreis-erz.de an. Wer Fragen hat, kann sich gerne an die Pressestelle des Landratsamtes unter presse@kreis-erz.de wenden.
Lasst uns gemeinsam in die faszinierende Geschichte unserer Heimat eintauchen und den Austausch unter Gleichgesinnten genießen. Wir freuen uns auf einen informativen und inspirierenden Nachmittag!
