Sieben neue Einsatzfahrzeuge für den Rettungsdienst im Landkreis Bautzen feierlich in Dienst gestellt
Am 14. Oktober 2026 war es endlich so weit: In Hoyerswerda wurden sieben neue Einsatzfahrzeuge für den Rettungsdienst im Landkreis Bautzen feierlich in Dienst gestellt. Ein Moment, der nicht nur die Rettungswache, sondern auch die gesamte Region aufhorchen ließ! Die neuen Fahrzeuge, eine Investition von rund 1,65 Millionen Euro, sind eine frische Brise für den Rettungsdienst und ersetzen ältere Modelle, die nun entweder als Reservefahrzeuge genutzt oder aus technischen Gründen ausgemustert werden.
Dr. Romy Reinisch, die Beigeordnete des Landkreises, übergab an diesem Tag feierlich die Schlüssel an die Vertreter der beauftragten Rettungsdienste. Ein symbolischer Akt, der die Bedeutung dieser Fahrzeuge unterstreicht. Die Flotte besteht aus fünf Krankentransportwagen, einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug – eine gut durchdachte Ausstattung, die den Bedürfnissen der Region gerecht wird.
Moderne Technik für schnellere Hilfe
Die neuen Fahrzeuge sind nicht nur äußerlich ein Hingucker, sie stecken auch voller moderner Technik! Ausgestattet mit hochentwickelter Beatmungstechnik, Spritzenpumpen und EKG-Geräten, ermöglichen sie es, Notfall-EKGs direkt an kardiologische Abteilungen zu übertragen. Das bedeutet, dass Fachärzte die Befunde bereits während des Transports auswerten können – ein echter Fortschritt, der dazu beiträgt, Patientinnen und Patienten schneller in spezialisierte Kliniken zu bringen. Diese Technik ist nicht nur cool, sondern kann im Ernstfall lebensrettend sein!
Die elektrohydraulischen Fahrtragen, die seit 2020 im Einsatz sind, sind ebenfalls ein Highlight. Sie schaffen es, Patientengewichte von mehr als 150 bis zu 380 Kilogramm zu bewältigen. Das gibt den Sanitätern eine enorme Flexibilität und Sicherheit bei der Versorgung von schwereren Patienten.
Wo die neuen Fahrzeuge zum Einsatz kommen
Die Verteilung der neuen Fahrzeuge ist gut durchdacht. In Hoyerswerda kommen ein Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Krankentransportwagen zum Einsatz, betrieben vom Malteser Hilfsdienst. Die Rettungswache Königsbrück erhält einen Krankentransportwagen, während das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Bautzen, die restlichen Fahrzeuge in Bautzen West, Bischofswerda und der neuen Rettungswache Sdier betreibt. Letztere, die erst seit Juli 2026 in Betrieb ist, hat bereits beeindruckende 80 bis 100 Einsätze pro Monat – eine echte Herausforderung für das Team vor Ort!
Insgesamt verfügt der Rettungsdienst im Landkreis Bautzen nun über 70 Fahrzeuge und 503 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 194 Notfallsanitäter. Im Jahr 2025 wurden bereits rund 85.577 Einsätze registriert – das zeigt, wie wichtig der Rettungsdienst für die Bevölkerung in der Region ist. Bis zum 30. September 2026 waren es bereits etwa 64.000 Einsätze, und die Fahrzeuge legen insgesamt etwa 2,3 Millionen Kilometer pro Jahr zurück. Wer hätte gedacht, dass die Straßen der Oberlausitz so viel Action bieten?
Ein Blick in die Zukunft
Die Entwicklung des Rettungsdienstes im Landkreis Bautzen bleibt spannend. Neben den neuen Fahrzeugen gibt es auch Pläne für weitere Projekte, wie den Neubau einer Rettungswache in Siebitz, Gemeinde Panschwitz-Kuckau, und die Planung eines Ersatzbaus in Hoyerswerda. Die Struktur wird kontinuierlich ausgebaut, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.
Alles in allem – ein großer Schritt für den Rettungsdienst im Landkreis Bautzen! Die neuen Fahrzeuge sind nicht nur technologische Meisterwerke, sie stehen auch für eine zukunftsorientierte Versorgung der Bevölkerung. Und das ist es, was zählt.
