Heute, am 21.10.2026, blicken wir auf eine spannende Zeit im Westerwaldkreis zurück. Gerade fand das Sommersemester 2026 seinen feierlichen Abschluss bei der Firma Zilonis in Müschenbach. Hier erhielten die Studierenden der Universität Siegen ihre Zertifikate im Rahmen des Projekts „Zukunftswerkstatt Westerwald“. Ein großes Dankeschön geht an alle Beteiligten, die dieses innovative Konzept möglich gemacht haben!

Landrat Klaus Lütkefedder war vor Ort und sprach über die immense Bedeutung einer engen Verbindung von Theorie und Praxis. Er betonte, dass in den drei Landkreisen über 22.000 Unternehmen ansässig sind, darunter rund 40 Weltmarktführer. Diese Verknüpfung von Arbeiten und Leben ist nicht nur für die Region wichtig, sondern trägt auch zur Stärkung der wirtschaftlichen Struktur bei.

Ein Blick in die Zukunft

Die Studierenden haben im Rahmen der Zukunftswerkstatt untersucht, wie Unternehmen in Zeiten von Veränderung in der Arbeitswelt, Technik und Märkten innovativ bleiben können. Besonders im Fokus stand die Transformation durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Musa Smakaj, einer der Geschäftsführer von Zilonis, stimmte Lütkefedders Einschätzung zu und hob hervor, dass die Veränderungen mehrheitlich als große Chancen wahrgenommen wurden.

Ein spannendes Element des Projekts ist die Möglichkeit für die Studierenden, konkrete Handlungsempfehlungen für die Unternehmen zu entwickeln. Dabei haben sie Fragebögen erstellt, Daten erhoben und analysiert sowie Handlungsbedarfe abgeleitet. Die Ergebnisse wurden den Unternehmen präsentiert – eine echte Win-win-Situation, die frische Perspektiven und Lösungsansätze bietet!

Praxisnah und zukunftsorientiert

Die interdisziplinären Gruppen arbeiteten eng zusammen und führten auch Expertengespräche mit Robert Kebbekus, dem Leiter der Zukunftswerkstatt. Dies ermöglichte einen tiefen Einblick in die Herausforderungen, denen sich die Unternehmen gegenübersehen. Die Themen waren breit gefächert: von Innovations- und Transformationsfähigkeit bis hin zu Führung, Motivation und Unternehmenskultur – alles Aspekte, die entscheidend für die Zukunft der Unternehmen sind.

Die Studierenden äußerten zudem den Wunsch, nach ihrem Abschluss mehr Möglichkeiten zu bekommen, die oft geforderte mindestens zweijährige Berufserfahrung zu sammeln. Hier bietet die Zukunftswerkstatt einen praxisnahen Zugang zur betrieblichen Welt, was einfach nur genial ist!

Ein Aufruf an die Unternehmen

Für das Wintersemester 2026/2027 werden weitere Praxispartner gesucht. Interessierte Unternehmen können sich direkt an Robert Kebbekus unter robert.kebbekus@uni-siegen.de wenden. Auch die Wirtschaftsförderungen der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis stehen bereit, um Unterstützung zu bieten. Hier ist eine tolle Gelegenheit, um den eigenen Betrieb aktiv in Transformationsprozesse einzubinden und von den frischen Ideen der Studierenden zu profitieren!

Die Zukunftswerkstatt ist mehr als nur ein Projekt – sie ist ein Beispiel dafür, wie Hochschulwissen direkt mit dem Arbeitsalltag regionaler Unternehmen verbunden werden kann. Dieses Zusammenspiel fördert nicht nur innovative Ansätze, sondern auch eine engere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die für die Region von unschätzbarem Wert ist.

Die Kooperation der Wirtschaftsförderungen und der Universität Siegen wird fortgeführt, und wir sind gespannt auf die nächsten Schritte – die Zukunft sieht vielversprechend aus!