Auftaktveranstaltung zum Aktionsplan für hochwasservorsorgende Gewässerunterhaltung an der Kyll in Trier-Saarburg
Am 5. November 2026 fand in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg die Auftaktveranstaltung für den „Aktionsplan zur hochwasservorsorgenden Gewässerunterhaltung und -entwicklung an der Kyll“ statt. Ein ganz schöner Mund voll, oder? Aber hey, es geht um ein ernstes Thema: die schweren Überschwemmungen im Juli 2021, die viele von uns noch in lebhafter Erinnerung haben. In der besagten Veranstaltung versammelten sich Vertreter aus den beteiligten Kommunen, um eine koordinierte Strategie zur Hochwasservorsorge zu entwickeln. Das Ziel? Gemeinsam ein paar wirksame Maßnahmen auf den Weg bringen, damit die Kyll in Zukunft nicht mehr so unberechenbar wird.
Projektleiter Dr. Thomas Iserloh von der Kreisverwaltung stellte uns die Geschichte und die Notwendigkeit des Aktionsplans vor. Und das beauftragte Ingenieurbüro Stowasserplan GmbH & Co. KG ließ es sich nicht nehmen, eine spannende Präsentation über die geplante Vorgehensweise und die Bearbeitungsmodule zu zeigen. Die Projektlaufzeit? 17 Monate! Da kann man schon mal ins Staunen kommen – vor allem, wenn man bedenkt, wie wichtig naturnaher Hochwasserschutz ist. Dr.-Ing. Andreas Stowasser präsentierte dazu Praxisbeispiele und einige Referenzstrecken, die uns zeigten, wie das Ganze in der Realität aussehen könnte.
Einbindung der Landwirtschaft
Ein zentraler Punkt des Plans ist die Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft. Dipl.-Ing. Agr. Frank Wagener vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement betonte die Bedeutung der Landwirte, die flussnahe Flächen bewirtschaften. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht immer einfach ist, die Interessen von Umweltschutz und Landwirtschaft unter einen Hut zu bringen – aber genau das ist der Schlüssel zum Erfolg!
Die Veranstaltung war nicht nur ein trockener Vortrag; die Teilnehmenden tauschten sich in Kleingruppen über Wünsche, Ziele und regionale Potenziale aus. Es war spannend zu sehen, wie viele kreative Ideen und Vorschläge zusammenkamen. Diese sollen in das Gesamtkonzept einfließen und zeigen, dass Hochwasservorsorge nicht nur eine Aufgabe der Politik ist, sondern uns alle betrifft.
Die Geschichte der Hochwasserpartnerschaft
Die Hochwasserpartnerschaft „Kyll“ wurde bereits am 20. Januar 2011 ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Hochwasser“ setzt sie sich für Bewusstsein und Vorsorge ein – und das, obwohl Hochwasser sich nicht verhindern lässt. Ein Blick zurück in die Geschichte zeigt, dass die Partnerschaft nach den verheerenden Überschwemmungen im Juli 2021 einen gemeinsamen Aktionsplan beschloss. Dieser bezieht sich auf das gesamte Einzugsgebiet der Kyll bis zur Mündung in die Mosel bei Trier-Ehrang.
Die Kooperationsvereinbarung wurde am 9. April 2025 im Beisein von Umweltministerin Eder und Vertretern aller beteiligten Kommunen unterzeichnet. Das zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren ist, um die gesteckten Ziele zu erreichen: hochwasservorsorgende Gewässerunterhaltung und -entwicklung sowie überörtliche Hochwasserschutzmaßnahmen. Eine echte Teamleistung!
Die Rolle der Bürger
Hochwasservorsorge ist nicht nur ein Thema für die Behörden; auch die betroffenen Bürgerinnen und Bürger müssen mit ins Boot. Es braucht eine gemeinsame Anstrengung, um wirklich effektive Lösungen zu finden. Hochwasservorsorge ist eine Aufgabe, die uns alle angeht! Schließlich, so sagt man, ist „Vorbeugen besser als Heilen“. Und mal ehrlich, wer möchte schon in einer überfluteten Straße stehen und auf Hilfe warten?
Die letzten Workshops und Veranstaltungen haben gezeigt, dass man sich aktiv mit dem Thema auseinandersetzt. Da geht es um alles Mögliche: von der Verbesserung der Wasserrückhaltung in der Landwirtschaft bis hin zur Entwicklung von Alarm- und Einsatzplänen für Hochwasser und Starkregen. Hier wird nicht nur geredet, sondern auch konkret gearbeitet.
Die Herausforderung bleibt also, sich sowohl als Gemeinschaft als auch als Einzelne auf künftige Hochwasserereignisse vorzubereiten. Das Wasser fließt, und wir müssen sehen, dass wir mit ihm arbeiten, nicht gegen ihn. Wenn wir alle zusammenhalten und unser Bestes geben, dann können wir vielleicht einem weiteren Hochwasserereignis besser begegnen.
Wer mehr Informationen sucht oder aktiv teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail an info [at] aktionsplan-kyll [dot] de melden. Die Kyll entspringt im Zitterwald in Nordrhein-Westfalen und durchfließt zahlreiche Landkreise, bevor sie in Trier-Ehrang in die Mosel mündet. Das Wasser mag unberechenbar sein, aber gemeinsam können wir den Fluss in die richtige Richtung lenken.
