Walpurga und Klaus Kissel feiern 60 Jahre Ehe in Bodenheim
Die Zeit vergeht wie im Flug, besonders wenn man so viele gemeinsame Jahre hinter sich hat! Walpurga und Klaus Kissel aus Bodenheim haben es geschafft, ihr 60-jähriges Ehejubiläum, die Diamantene Hochzeit, gebührend zu feiern. Im Kreise ihrer Familie und Freunde ließen sie die Erinnerungen Revue passieren, die sie über die Jahrzehnte gesammelt haben. Mit zwei Söhnen, einer Tochter, fünf Enkeln und drei Urenkeln ist der Kissel-Clan ein prächtiges Beispiel für die Früchte einer liebevollen Partnerschaft.
Wie alles begann? Die beiden haben sich vor vielen Jahren im Allianz-Café in Mainz kennengelernt, einem damaligen gesellschaftlichen Treffpunkt, der sicherlich für viele Geschichten und Begegnungen gut war. Vor 60 Jahren gaben sie sich in Bodenheim das Ja-Wort. Klaus, der als Schreiner tätig war, und Walpurga, die zunächst als Haushaltshilfe arbeitete und später den Kindern und dem Haushalt ihre volle Aufmerksamkeit widmete, haben sich immer gegenseitig unterstützt. Das Geheimnis ihrer harmonischen Ehe? Vertrauen, Respekt, Zusammenhalt und eine Prise Humor! Und ja, offene Gespräche sind auch nicht zu verachten.
Gemeinsame Hobbys und Engagement
Früher teilten sie die Liebe zum Kegeln, Wandern und Schwimmen – Aktivitäten, die die beiden auch in der heutigen Zeit ab und zu wieder aufleben lassen. Über die Jahre hinweg haben sie sich in ihrer Kirchengemeinde engagiert, was nicht nur ihre Verbindung zur Gemeinschaft stärkte, sondern auch ihre eigene Beziehung vertiefte. Heutzutage finden sie vor allem Freude in der Gartenarbeit. Ein blühender Garten ist schließlich auch ein Spiegelbild einer blühenden Ehe!
Bei der Feier zu ihrem Jubiläum ließen es sich zahlreiche Gratulanten nicht nehmen, ihre besten Wünsche zu übermitteln. Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen, der Ortsbürgermeister von Bodenheim, Jens Mutzke, sowie der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Bodenheim, René Nauheimer, und Pfarrer Dr. Joachim Springer gratulierten herzlich. Ein gemeinsames Foto mit vielen der Gratulanten – das schreit förmlich nach einem Platz im Familienalbum!
Bodenheim – ein Ort mit Geschichte
Bodenheim selbst hat eine reiche Geschichte, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. Die ersten Besiedlungsspuren gehen auf circa 2200 v. Chr. zurück, was zeigt, dass dieser Ort ein wichtiges Zentrum war, lange bevor Walpurga und Klaus sich das erste Mal in die Augen schauten. Im 8. Jahrhundert wurde Bodenheim urkundlich erwähnt, als der Bodenheimer Rantulf dem Kloster Fulda einen Weinberg schenkte. Ein Ort, der schon damals von Reben umgeben war und wo Weinbau eine bedeutende Rolle spielte!
Im Laufe der Jahrhunderte haben verschiedene Herrschaften, darunter das Erzstift Mainz und das Mainzer Domkapitel, ihren Einfluss auf Bodenheim ausgeübt. Die Entwicklung des Ortes ist geprägt von den vielfältigen wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen, die sich über die Jahrhunderte hinweg vollzogen. Die Bürger von Bodenheim erkämpften sich im Mittelalter wichtige Rechte, die als „Bodenheimer Freiheit“ bezeichnet werden.
Ein modernes Bodenheim
Heute ist Bodenheim nicht nur für seine Weinlagen bekannt, die zur Großlage Sankt Alban im Anbaugebiet Rheinhessen gehören, sondern auch für seine lebendige Gemeinschaft. Mit einer Vielzahl an sozialen Einrichtungen, darunter Schulen, Kindergärten und ein Bürgerhaus, bietet der Ort ein Zuhause für viele. Zudem sorgt die hervorragende Anbindung an Mainz und die umliegenden Städte dafür, dass man die Vorzüge des Lebens auf dem Land mit den Annehmlichkeiten der Stadt verbinden kann.
Walpurga und Klaus Kissel sind nicht nur ein Beispiel für eine lange, glückliche Ehe, sondern auch für die Beständigkeit und den Charakter eines Ortes wie Bodenheim. Ein Ort, der Tradition und Moderne harmonisch vereint und in dem das Leben trotz aller Herausforderungen blüht. Möge der Garten der Kissels weiterhin blühen und ihre Geschichte viele weitere Jahre bereichern!
