Modellprojekt „KLEGS“ startet an Grundschulen in Kaiserslautern zur Stärkung von Kindern im Schulalltag
Heute ist der 23.10.2026 und in Kaiserslautern gibt es Grund zur Freude! Am 19. Oktober startete das Modellprojekt „KLEGS: Kaiserslautern Landkreis – Eine gemeinsame Schule“ an der Wendelinus-Grundschule in Ramstein-Miesenbach sowie an der Münchhof-Grundschule in Hochspeyer. Ziel ist es, Kinder zu stärken und ihnen die Teilhabe am Schulalltag zu erleichtern. Eine frühzeitige Unterstützung soll dabei helfen, Herausforderungen im sozialen Miteinander, Konzentrationsschwierigkeiten oder Konflikte zu meistern. Das Besondere: Die Hilfe ist unabhängig davon, ob bereits eine Diagnose vorliegt. Das ist wirklich ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung!
Gerade in Zeiten, in denen der Unterstützungsbedarf stetig steigt und die Wartezeiten auf individuelle Hilfen oft viel zu lang sind, kommt dieses Projekt wie gerufen. An beiden Schulen stehen den Kindern zwei pädagogisch qualifizierte Fachkräfte zur Seite, die nicht nur zuhören, sondern auch aktiv helfen. So wird Selbstständigkeit gefördert und Schwierigkeiten werden frühzeitig aufgefangen. Die Evangelische Heimstiftung und die Ökumenische Fördergemeinschaft Ludwigshafen sind als Partner mit an Bord. Das zeigt, wie wichtig und wertvoll die Zusammenarbeit in unserer Region ist.
Ein Pilotprojekt mit Aussicht auf Erfolg
Beim Pressetermin am 23. Oktober waren Schulen, Träger und die Projektverantwortlichen sichtlich begeistert. Kreisbeigeordneter Peter Schmidt drückte seinen Dank für die Bereitschaft der Beteiligten aus, dieses Pilotvorhaben mitzugestalten. Er plant, sich nach einem halben Jahr erneut vor Ort über die Umsetzung zu informieren. Die Erfahrungen, die an diesen beiden Schulen gesammelt werden, könnten auf lange Sicht auch für andere Schulen von Bedeutung sein.
Das Modell ist auf vier Schuljahre angelegt und beginnt in den ersten Klassen. Jährlich wird die nächste Klassenstufe einbezogen, sodass die präventive Unterstützung und individuelle Hilfen eng miteinander verbunden werden können. Das klingt nach einem soliden Konzept! Und es ist nicht nur ein leeres Versprechen, denn die rechtlichen Grundlagen, die hinter diesem Projekt stehen – § 13 und § 35a SGB VIII sowie § 112 SGB IX – geben dem Ganzen ein stabiles Fundament.
Verfahrenslotsen im Fokus
Doch das ist noch nicht alles! Das rheinland-pfälzische Familienministerium hat in den Jahren 2022 und 2023 Konzepte zur Umsetzung der Verfahrenslotsen nach § 10b SGB VIII gefördert. Hierbei waren unter anderem die Stadt Trier, die Stadt Speyer und der Landkreis Germersheim beteiligt. Das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) begleitete diesen Modellprozess wissenschaftlich. Ein spannendes Zusammenspiel, das zeigt, wie wichtig der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Kommunen ist!
Die Erkenntnisse, die aus diesen Projekten gewonnen werden, sollen auch für die Umsetzung der Verfahrenslotsen in anderen Kommunen in Rheinland-Pfalz von Bedeutung sein. Bei einer Transfertagung am 7. Februar 2024 werden die Modellkommunen ihre Erfahrungen präsentieren. Man darf gespannt sein, welche wertvollen Einsichten hier geteilt werden!
In Kaiserslautern tut sich also einiges im Bereich der Schulbildung und der sozialen Unterstützung. Es bleibt zu hoffen, dass diese Initiativen nicht nur in der Region, sondern auch darüber hinaus Wellen schlagen und als Vorbild für andere Städte und Gemeinden dienen. Es ist klar, dass hier ein Weg geebnet wird, der Kindern nicht nur eine bessere Bildung, sondern auch ein Stück mehr Lebensqualität bringen kann.
