Inhalt der PDF: Bekanntmachung der TenneT TSO GmbH
Ankündigung von bodenkundlichen
und geotechnischen Vorarbeiten für
das Projekt NordOstLink
Als zuständige Übertragungsnetzbetreiber planen TenneT und 50Hertz gemeinsam den NordOstLink, eine Höchstspannungs-
Gleichstrom-Übertragungsleitung (HGÜ), die zwischen dem Suchraum Heide im Kreis Dithmarschen (Schleswig-Holstein) und dem
Suchraum Klein Rogahn bei Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) verlaufen wird. Das Vorhaben wird entsprechend den gesetzlichen
Vorgaben als 525-Kilovolt-Erdkabel realisiert und ist als Vorhaben 81 bis 81f im Bundesbedarfsplan verankert. Der NordOstLink
befindet
sich im formellen Genehmigungsverfahren, der sogenannten Planfeststellung, die etwa drei Jahre in Anspruch nehmen wird.
Der Antrag auf Planfeststellungsbeschluss bildet den Auftakt. Für das Vorhaben wurde er im Juni 2024 bei der Bundesnetzagentur
eingereicht.
Informationen zum Projekt, dem geplanten Leitungsverlauf und dem Ablauf des Verfahrens finden Sie auf der
Projektwebseite
unter www.tennet.eu/de/projekte/nordostlink. Um später einen zügigen Bauverlauf zu gewährleisten, führt TenneT im
Rahmen
des Genehmigungsverfahrens notwendige Vorarbeiten durch. Hierzu gehören Baugrunduntersuchungen, um wichtige
Informationen
für das Planfeststellungsverfahren zu gewinnen.
Baugrunduntersuchungen in den
Gemeinden Epenwöhrden, Meldorf,
Nindorf, Bargenstedt, Krumstedt und
Schafstedt von November 2024 bis
voraussichtlich Februar 2025.
Notwendigkeit der Baugrunduntersuchungen
Konkret geht es um Bodensondierungen und Probebohrungen.
Sie dienen dazu, Erkenntnisse zu den bodenphysikalischen
Eigenschaften entlang des künftigen Leitungsverlaufs zu gewinnen
und anhand derer die Planungen zu optimieren. Das ist besonders
für Bereiche notwendig, in denen beim Bau des NordOstLink
ggf. eine Unterbohrung durchgeführt werden muss. Die Ergebnisse
fließen in die Unterlagen für die Genehmigung des NordOstLink
ein. Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass mit den geplanten
Untersuchungen keine Festlegung für einen Leitungsverlauf
verbunden ist. Die Festlegung der Trasse erfolgt ausschließlich
im formellen Planfeststellungsverfahren.
Zeit der geplanten Maßnahmen
Die bodenkundlichen und geotechnischen Untersuchungen
werden voraussichtlich zwischen dem 18. November 2024
und dem 7. Februar 2025 an ausgewählten Standorten
durchgeführt. Der genaue zeitliche Ablauf hängt von äußeren
Umständen ab, z.B. von örtlichen Gegebenheiten und wetterbe-
dingten Bodenverhältnissen. Die Untersuchungen sind nicht
vollumfänglich an jedem einzelnen Standort notwendig und die
verschiedenen Untersuchungen finden nicht gleichzeitig statt.
So ist es möglich, dass auf einem Flurstück nur ein Teil der
Aufschlussarbeiten
verrichtet wird oder dass ein Flurstück
mehrfach betreten werden muss.
Eine kurzfristige Anmeldung vor
Untersuchungsbeginn ist von der beauftragten Firma vorgesehen.Bekanntmachung Nr. 356/2024 des Amtes Mitteldithmarschen für die Gemeinden