Wesel hat Grund zur Freude! Die Stadt bleibt auch in den kommenden zwei Jahren Fairtrade-Kreis. Diese Auszeichnung, die dem Kreis Wesel erstmals 2011 verliehen wurde, zeigt, dass hier ernsthaft für fairen Handel und nachhaltige Entwicklung gearbeitet wird. Aber was steckt hinter diesem Titel? Nun, es sind eine Menge Kriterien, die erfüllt werden müssen. Dazu zählen unter anderem die Verwendung von fair gehandeltem Kaffee in der Verwaltung und ein aktiver Kreistagsbeschluss, der die Unterstützung für diesen Weg offiziell festigt. Es ist einfach beeindruckend, wie die Gemeinde zusammenarbeitet – Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, alle ziehen an einem Strang!

Ein echter Highlight ist das jährliche faires Pendlerfrühstück, das nicht nur den Gaumen verwöhnt, sondern auch für Bewusstsein sorgt. Wer mit dem Fahrrad oder in Fahrgemeinschaften zur Arbeit kommt, darf sich auf eine Belohnung in Form von köstlichem, fairen Kaffee und Snacks freuen. Ist das nicht einfach genial? Fairtrade ist nicht nur ein Schlagwort in Wesel, es wird gelebt. Die Menschen hier sind engagiert und bringen fair gehandelte Produkte in Geschäfte und Gastronomiebetriebe – von der kleinen Café-Ecke bis hin zur großen Kantine.

Ein Netzwerk für die Zukunft

Der Kreis Wesel ist Teil des internationalen Netzwerks der Fairtrade-Kommunen – über 2.000 Regionen und Städte weltweit setzen sich für gerechte Handelsbedingungen ein. In Deutschland allein gibt es über 820 Fairtrade-Kommunen, und Wesel gehört zu den Vorreitern. Die Fairtrade-Towns-Kampagne ist nicht nur ein Label, sie bietet Kommunen die Möglichkeit, soziale Verantwortung zu übernehmen und als innovative, weltoffene Städte zu agieren. Das ist nicht nur gut für das eigene Gewissen, sondern auch für die regionale Identität und das Gemeinschaftsgefühl.

Ein weiteres spannendes Projekt ist die jährliche Beteiligung an der Aktion „klimaneutrale und faire Regionenschokolade“. Hierbei geht es nicht nur um den süßen Genuss, sondern auch darum, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schärfen. Außerdem finden im Rahmen des Klimabündnisses regelmäßige faire Veranstaltungsreihen statt, die nicht nur informieren, sondern auch zum Mitmachen anregen. Und seien wir mal ehrlich, wer liebt nicht faire Plätzchen, die man gemeinsam backt?

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Ein wichtiger Aspekt ist die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der Kreis Wesel unterstützt Schulen mit Materialien, Veranstaltungen und sogar Theaterstücken, die sich um das Thema Fairtrade drehen. Das ist der Weg, um die nächste Generation für faire Produktionsbedingungen und sozialverträgliche Handelsstrukturen zu sensibilisieren. Die Kinder und Jugendlichen sind die Konsumenten von morgen und können entscheidend dazu beitragen, dass das Bewusstsein für fairen Handel weiter wächst.

Beim nächsten Kastanienfest in Rheinberg wird es übrigens eine Kleidertauschbörse geben – eine großartige Gelegenheit, um den eigenen Kleiderschrank aufzuräumen und gleichzeitig ein Zeichen für nachhaltigen Konsum zu setzen!

Wer mehr über die vielfältigen fairen Einkaufsmöglichkeiten im Kreis Wesel erfahren möchte, kann sich an Petra Hülsken wenden – einfach mal anrufen unter 0281 207-3016. Auf der Website des Kreises gibt es zudem viele nützliche Informationen, die einen Überblick über die Fairtrade-Initiativen und die Partner in der Region geben. Es ist wirklich spannend zu sehen, wie sich Wesel für den fairen Handel einsetzt und welche positiven Impulse davon ausgehen. Ein Hoch auf die Fairtrade-Kommunen!