Im Märkischen Kreis gibt es Grund zur Freude! Die Sonderausstellung „Rückblick – 150 Jahre Museumsgeschichte in Altena“ bleibt bis zum 9. Januar 2028 geöffnet. Das ist eine hervorragende Gelegenheit für alle, die sich für die spannende Geschichte der Region und ihrer Museen interessieren. Die Ausstellung findet in den Museen des Märkischen Kreises auf der Burg Altena statt, einem Ort, der nicht nur geschichtsträchtig ist, sondern auch eine atemberaubende Aussicht bietet.

Die Wurzeln der Museen reichen bis ins Jahr 1875 zurück, als zwölf engagierte Altenaer Bürger die Idee eines „Ortsmuseums“ ins Leben riefen. Diese Initiative legte den Grundstein für die heutigen Museen, die seit 1975 vom Märkischen Kreis getragen werden. In der Sonderausstellung wird die Entwicklung von den ersten Sammlungen, über den Bau eines eigenen Museumsgebäudes, bis hin zum Umzug auf die Burg Altena und den innovativen Ansätzen der Neukonzeption „Burg 2000“ dokumentiert.

Ein Blick in die Vergangenheit

Was erwartet die Besucher? Eine Vielzahl von Exponaten, die die Kernaufgaben eines Museums veranschaulichen: Sammeln, Bewahren und Ausstellen. Unter den Highlights findet sich ein mit Originalausstattung rekonstruiertes Biedermeierzimmer – ein wahrer Leckerbissen für Geschichtsinteressierte und Liebhaber alter Möbel. Aber das ist längst nicht alles. Die Ausstellung bietet auch spannende Einblicke in die Anfänge der Sammlung, die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten und den stetigen Ausbau der Museumsabteilungen.

Schriftstücke, Bau- und Raumpläne, Fotografien sowie Porträts bedeutender Persönlichkeiten der Anfangszeit sind nur einige der vielen Schätze, die hier zu entdecken sind. Ein ganz besonderes Stück Geschichte ist ein Reliefblock vom spätgotischen Herscheider Altar, der mit einem Foto seines ruinösen Zustands von 1908 gegenübergestellt wird. Zwei Monitore zeigen zudem frühere Ausstellungen und geben einen Einblick in die wertvolle Arbeit der Museumspädagogik.

Praktische Informationen und Führungen

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, Spenden werden gerne angenommen, um die wertvolle Arbeit der Museen zu unterstützen. Wer sich intensiver mit der Geschichte auseinandersetzen möchte, hat die Möglichkeit, einen bebilderten Katalog für 13 Euro zu erwerben. Dieser ist sowohl in den Museen als auch beim Verlag erhältlich. Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Freitag, 9:30 bis 17 Uhr, und am Wochenende sowie an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr. Für Gruppenführungen, die etwa eine Stunde dauern, können Plätze für maximal 20 Personen reserviert werden – ideal für Schulklassen oder Familienausflüge!

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung findet am Sonntag, den 9. November 2025, um 14 Uhr statt. Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper wird die Gäste begrüßen, gefolgt von einer thematischen Einführung durch die Kuratorin Dr. Agnes Zelck. Ein spannendes Event, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

Ein Ort voller Geschichte

Die Museen auf der Burg Altena sind nicht nur ein kultureller Schatz, sondern auch ein Ort, an dem die Geschichte der Grafschaft Mark lebendig wird. Das Museum der Grafschaft Mark, gegründet 1875, gehört zu den ältesten regionalgeschichtlichen Museen Westfalens. Hier wird nicht nur die Geschichte des Landes erzählt, sondern auch die Entwicklung der Region vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Die eindrucksvollen Sammlungen reichen von Rüstungen und Waffen über sakrale Kunst bis hin zu Alltagsgegenständen und landwirtschaftlichen Geräten.

Die Neugestaltung der Dauerausstellung im Jahr 2000 hat dem Museum neues Leben eingehaucht. Moderne museologische Mittel und eine chronologische sowie thematische Ordnung ermöglichen es den Besuchern, sich auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Vergangenheit zu begeben.

Wer also auf der Suche nach einem inspirierenden Ausflugsziel ist oder einfach nur die lokale Geschichte hautnah erleben möchte, sollte die Sonderausstellung in Altena nicht verpassen. Ein Besuch lohnt sich, um die facettenreiche Geschichte der Region kennenzulernen!