In der Region Hannover stehen spannende, aber auch herausfordernde Zeiten bevor. Ab dem vierten Quartal 2028 wird die Stadtbahnlinie 10 in Linden-Nord für voraussichtlich 2,5 Jahre stillgelegt. Das hat alles mit dem Bau neuer Hochbahnsteige zu tun, die eine moderne und barrierefreie Mobilität versprechen. Ein Schritt in die Zukunft, könnte man sagen, während sich gleichzeitig die Frage aufdrängt: Wie kommt man dann von A nach B?

Um die Mobilität während dieser Bauarbeiten sicherzustellen, hat die Region Hannover ein Schienenersatzverkehrskonzept (SEV) erarbeitet. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, die am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 18 Uhr im Freizeithaus Linden, Windheimstraße 4, stattfindet. Hier wird das Konzept detailliert vorgestellt – eine tolle Gelegenheit, um sich nicht nur zu informieren, sondern auch Fragen stellen zu können!

Die Details der Bauarbeiten

Der Grund für die Auszeit der Stadtbahnlinie 10 liegt in den Bauarbeiten an zwei Hochbahnsteigen in der Limmerstraße. Dies geschieht zwischen den Stationen Küchengarten und Ahlem. Während dieser Zeit wird es im Westen Hannovers Ersatzbusse geben, die die Fahrgäste weiter transportieren. Ein eingleisiger Betrieb würde die Bauarbeiten erheblich verlängern, weshalb zeitweise Vollsperrungen unumgänglich sind. Die Baukosten für die beiden Hochbahnsteige belaufen sich auf jeweils rund 13 Millionen Euro, und sie sollen mit Rampen etwa 75 Meter lang werden.

Für diejenigen, die sich fragen, wie es während dieser Zeit mit dem Verkehr weitergeht: Die Stadtbahnen werden zwischen dem Hauptbahnhof/ZOB und einer noch zu planenden Ersatzhaltestelle im Bereich Küchengarten pendeln. Das klingt nach einer soliden Lösung, auch wenn die Fahrgäste zwischen Küchengarten und Ahlem auf Busse umsteigen müssen.

Ein barrierefreies Versprechen

Ein weiteres Highlight dieser Baumaßnahme ist der geplante barrierefreie Zugang. Mit der Errichtung eines dritten Hochbahnsteigs an der Station Harenberger Straße soll die gesamte Strecke zwischen Raschplatz und Ahlem für alle Nutzergruppen zugänglich gemacht werden. Dies ist nicht nur ein technischer Fortschritt, sondern ein Schritt in Richtung Teilhabe für alle. Es ist schon lange überfällig, dass der öffentliche Nahverkehr für alle Menschen ohne Barrieren nutzbar ist.

Doch das ist noch nicht alles! Um die Infrastruktur zu verbessern, werden auch Leitungen für Gas, Fernwärme, Trinkwasser, Schmutzwasser und Regenwasser erneuert. Ein ganz schön anspruchsvolles Unterfangen. Aber hey, so wird aus einer Baustelle vielleicht sogar ein Ort der Innovation und des Fortschritts, wo alles ein kleines bisschen besser wird.

Ein Blick in die Zukunft

Die Notwendigkeit, die öffentlichen Verkehrsanlagen aufeinander abzustimmen und barrierefreie Zugänge zu schaffen, wird in den kommenden Jahren immer wichtiger. Die DIN 18040 gibt dabei klare Richtlinien vor: Wegeketten müssen barrierefrei sein und eine gute Orientierung ermöglichen. Ein einheitliches Leitsystem sorgt dafür, dass sich alle Fahrgäste gut zurechtfinden – und das ist mehr als nur ein schöner Gedanke. Es sind die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen können!

Die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren sollen demnächst eingereicht werden, und das öffentliche Auslegen der Pläne wird nach den Sommerferien für vier Wochen erfolgen. Hier können Bürger ihre Einwendungen äußern und so aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt mitwirken. Die Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen, ist eine tolle Chance für alle, die an einem lebendigen und zugänglichen öffentlichen Nahverkehr interessiert sind.

Insgesamt zeigt sich, dass die Region Hannover mit diesen Maßnahmen nicht nur die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger im Blick hat, sondern auch deren Lebensqualität steigern möchte. Ein großes Projekt, das mit viel Engagement und Weitblick angepackt wird!