Plattdeutsche Geschichten über den Colorado River und den Grand Canyon beim Klön-Kring in Harburg
Am Mittwoch, dem 4. November 2026, um 19:30 Uhr, wird im Haus des Gastes in der Schützenstraße wieder einmal der monatliche „Klön-Kring“ der Plattschnacker stattfinden. Ein echtes Highlight, das nicht nur Freunde der plattdeutschen Sprache anzieht! Diesmal wird der Gastredner Horst Schwarz aus Adendorf sein. Und er hat etwas ganz Besonderes im Gepäck: Reiseeindrücke aus Amerika, mit einem ganz besonderen Fokus auf den Colorado River und den Grand Canyon.
Wusstet ihr, dass der Colorado River eine beeindruckende Länge von etwa 2.300 Kilometern hat? Ja, und er ist als „der Gefärbte“ oder „der Rote“ bekannt, ein Name, den ihm der spanische Entdecker de Cárdenas aufgrund seiner braunen Färbung gab. Eine faszinierende Geschichte, die sich um diesen majestätischen Fluss rankt, der in den Rocky Mountains bei Denver entspringt und schließlich in den Golf von Mexiko mündet. Und dann der Grand Canyon! Ein Ort, der mit seinen bis zu 1.800 Metern Tiefe und einer Länge von etwa 500 Kilometern entlang des Colorado Rivers ein echtes Weltkulturerbe und eines der sieben Naturwunder der Welt ist. Einfach beeindruckend!
Plattdeutsche Geschichten aus Amerika
Horst Schwarz hat den Grand Canyon und den Colorado River bereits dreimal besucht – er wird uns mit seiner PowerPoint-Präsentation mit auf eine Reise nehmen. Dabei wird er seine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen mit uns teilen, alles auf Plattdeutsch, was das Ganze besonders charmant und regional macht. Das ist doch eine tolle Gelegenheit, sich nicht nur über ferne Länder zu informieren, sondern auch die plattdeutsche Sprache lebendig zu erleben.
Die Veranstaltung wird von Hans-Hermann Putensen organisiert, und es ist kein Wunder, dass solche Events immer gut besucht sind. In einer Zeit, in der alles so schnelllebig ist, bietet der Klön-Kring einen Raum für Austausch und gemeinsames Lachen. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch das eine oder andere Anekdötchen über die ersten Einwanderer, die vor etwa 12.000 bis 7.000 Jahren den amerikanischen Kontinent besiedelten – eine spannende Geschichte, die weit in die Vergangenheit zurückreicht.
Ein Blick in die Geschichte
Die Wüstenkultur, die zwischen 7000 v. Chr. und der Zeit Christi im Gebiet des Grand Canyon blühte, ist ein weiteres faszinierendes Thema. Jäger und Sammler lebten dort und hinterließen ihre Spuren in Form von überdachten Erdgruben, den sogenannten Pithouses. Auch die Basketmaker, die zwischen 1200 v. Chr. und etwa 400 n. Chr. in der Region lebten, waren Vorläufer der späteren Anasazi-Kultur. Wie spannend, dass diese Kulturen mit ihren einzigartigen Lebensweisen und Traditionen den Grundstein für das gelegt haben, was wir heute über die Ureinwohner Amerikas wissen!
Die Veranstaltung am 4. November ist also nicht nur eine Möglichkeit, sich über beeindruckende Reiseziele zu informieren, sondern auch eine Reise durch die Geschichte, die uns die Facetten der amerikanischen Ureinwohner näherbringt. Der Grand Canyon und der Colorado River sind nicht nur geografische Besonderheiten, sondern auch Teil einer tiefen kulturellen Geschichte, die bis zu den Walapai, Havasupai und Hopi reicht – Stämme, die noch heute ihre Traditionen bewahren und einen Blick auf das ursprüngliche Amerika ermöglichen.
Lasst uns also am 4. November gemeinsam in die Welt von Horst Schwarz eintauchen und die Geschichten hören, die der Colorado River und der Grand Canyon zu erzählen haben. Es wird sicherlich ein unvergesslicher Abend, an dem die plattdeutsche Sprache, amerikanische Abenteuer und ein Stück Geschichte aufeinander treffen!
