Heute ist der 22.10.2026 und in Hameln-Pyrmont gibt es Neuigkeiten, die für viele von uns von Bedeutung sind. Die digitalen Angebote der Kreisverwaltung stehen derzeit auf der Bremse, insbesondere wenn es um die Zahlung per Kreditkarte geht. Ja, Sie haben richtig gehört! Die Kreditkartenzahlungen sind vorübergehend deaktiviert. Das betrifft nicht nur die Bezahlung über das Serviceportal, sondern auch alle digitalen Anträge, die uns das Leben erleichtern. Ein kleiner Dämpfer für alle, die sich auf die modernen Möglichkeiten verlassen haben.

Der Grund für diese Einschränkung sind notwendige Sicherheitsarbeiten bei einem externen Finanzdienstleister. Es klingt fast wie ein Krimi: Eine weltweit bekannte Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP hat dazu geführt, dass viele Online-Dienste vorsorglich vom Netz genommen wurden. Bei uns in Hameln-Pyrmont ist die Situation nicht anders. Zahlungen mit Visa, Mastercard und anderen Kreditkarten sind momentan nicht möglich. Die gute Nachricht? Andere Zahlungsmethoden, wie PayPal, funktionieren einwandfrei. Ein kleiner Lichtblick in dieser digitalen Düsternis.

Was ist passiert?

Die Sicherheitslücke in PHP betrifft zahlreiche Webseiten und Online-Dienste, und nicht nur hierzulande. Von Deutschland über Frankreich bis hin zu Japan – überall haben Regierungsbehörden und Unternehmen ihre Webseiten vorsorglich abgeschaltet. Es hat sich eine regelrechte Welle der Vorsicht breitgemacht. Mehrere Kommunen, Universitäten und sogar Krankenhäuser haben ihre Online-Angebote vorübergehend vom Netz genommen. Wahnsinn, oder? Man fragt sich, wie viele Einrichtungen wohl noch betroffen sind.

In Deutschland haben beispielsweise städtische Internetdienste in Mainz und die offizielle Website der Berliner Universitätsklinik Charité den Betrieb eingestellt. Auch in Hannover war das Verkehrsunternehmen Üstra betroffen, was bedeutete, dass Fahrkartenkauf und die Anzeige gekaufter Tickets in der App nicht verfügbar waren. Wenn Sie also dachten, nur die Kreisverwaltung wäre betroffen, liegt man da falsch. Die Sicherheitslage ist ernst, und die zuständigen Stellen arbeiten mit Hochdruck daran, die betroffenen Dienste wiederherzustellen.

Die Hintergründe der Sicherheitslücke

Die Schwachstellen, die als CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619 bekannt sind, wurden als extrem gefährlich eingestuft. Die Bewertung? Eine alarmierende 9,2 von 10! Es genügt, dass Angreifer die Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um Schadcode auf Servern auszuführen – ohne dass eine Authentifizierung oder Nutzerinteraktion erforderlich ist. Da wird einem schon ganz anders! Sicherheitsexperten warnen und raten dazu, Webserver mit PHP vorübergehend vom Netz zu nehmen, bis das Sicherheitsupdate installiert ist. Ein kleiner Aufruf zur Wachsamkeit an alle Betreiber!

Die PHP-Entwickler haben bereits am 21. Oktober 2026 Patches veröffentlicht, um die Sicherheitslücken zu schließen. Doch das vorzeitige Bekanntwerden dieser Schwachstellen hat viele Betreiber unter Druck gesetzt, ihre Dienste sofort abzuschalten. Man kann nur hoffen, dass die notwendigen Schritte bald umgesetzt werden und wir zurück zur Normalität finden.

Bleiben Sie also gespannt, wie es weitergeht – denn die digitale Welt ist manchmal ein schmaler Grat zwischen Fortschritt und Rückschritt. Und während wir auf die Wiederherstellung der Online-Dienste warten, bleibt uns nichts anderes übrig, als die analogen Wege zu nutzen. Vielleicht ist es ganz gut, ab und zu mal offline zu sein und die Welt um uns herum wahrzunehmen. Wer weiß, was man dabei alles entdecken kann!