Heute ist der 19.10.2026, und wir blicken gespannt auf ein aufregendes Projekt, das die Architekturstudenten der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in den letzten Monaten auf die Beine gestellt haben. Sieben Teams haben sich in einem kreativen Wettbewerb zusammengefunden, um den „Pavillon der Region“ für die Landesgartenschau 2027 im Wetteraukreis zu entwerfen. Die Landesgartenschau wird von April bis Oktober über sechs Monate hinweg stattfinden und bietet die perfekte Plattform, um die Wetterau als attraktives Reiseziel, Wohnort und Wirtschaftsstandort zu präsentieren.

Die Studierenden konnten unter realitätsnahen Bedingungen unterschiedliche Lösungsansätze für den Pavillon entwickeln, der als „Schaufenster in die Region“ fungieren soll. Dabei standen Themen wie Tourismus, Kultur, Natur und Umwelt im Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf Informationen über die Kommunen, kulturelle Angebote und regionale Produkte freuen – eine Art bunte Mischung, die zum Verweilen und Entdecken einlädt. Der prämierte Entwurf, erarbeitet von Noris Neuland, Luca Kromer und Malte Neddermeyer, sieht einen Holzpavillon vor, der sich zu allen Seiten öffnen lässt und damit verschiedene Raumsituationen ermöglicht. Das klingt doch wirklich spannend, oder?

Ein innovativer Ansatz

Die Aufgabe umfasste nicht nur die architektonische Gestaltung, sondern auch die Aspekte Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Besonders interessant ist, dass die Studierenden darauf geachtet haben, möglichst natürliche und regional verfügbare Materialien zu verwenden und den Materialeinsatz so gering wie möglich zu halten. Janik Gärtner und Tobias Weigelt haben das Team zudem bei statischen Fragen beraten, was man als wichtigen Beitrag zur Realisierbarkeit der Ideen werten kann.

Insgesamt haben die Studierenden kreative und innovative Ideen für den Pavillon entwickelt. Der Wettbewerb brachte eine Vielzahl architektonischer Konzepte hervor, die alle darauf abzielen, die Schönheit und Vielfalt der Wetterau zur Geltung zu bringen. Die THM-Professoren Norbert Hanenberg und Achim Vogelsberg sowie THM-Vizepräsident Dirk Metzger haben die Projekte betreut und unterstützt. Es ist einfach beeindruckend, wie Theorie und Praxis hier so wunderbar miteinander verknüpft wurden.

Ein Pavillon mit Mehrwert

Der Pavillon wird im Unteren Kurpark von Bad Salzhausen, einem der beiden Hauptstandorte der Landesgartenschau, entstehen. Hier können Besucher nicht nur Informationen sammeln, sondern auch an wechselnden Ausstellungen teilnehmen, die von Kommunen, Schulen, Vereinen und Kunstschaffenden gestaltet werden. Eine Freifläche für Auftritte und Mitmachaktionen ist ebenfalls vorgesehen. Ganz im Sinne von Nachhaltigkeit ist geplant, dass das Gebäude nach der Veranstaltung wieder abgebaut wird, wobei die Studierenden auch eine sinnvolle Nachnutzung der Materialien oder deren Recycling in Betracht ziehen sollen.

Die Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler würdigte das Engagement der Studierenden und betonte, wie wichtig solche Projekte für die Region sind. Es zeigt sich einmal mehr, dass kreative Ansätze und regionale Zusammenarbeit Hand in Hand gehen können. Die Wetterau präsentiert sich selbstbewusst und innovativ – und wir sind schon jetzt gespannt auf das, was uns in 2027 erwartet!