Die Vorfreude steigt! MAMAYE aus Neu-Isenburg hat es geschafft und steht im Finale des Hessischen Gründerpreises 2026. Ja, genau, der einzige Finalist aus dem Kreis Offenbach! Das junge Unternehmen, das von Bahleby Tewelde, Yemi Desalegn und Hiwot Desalegn gegründet wurde, bringt das Beste der afrikanischen Küche direkt in den Lebensmitteleinzelhandel. Und das alles aus einer Hochschulgründung heraus – eine wahre Erfolgsgeschichte, die es wert ist, erzählt zu werden.

Am Freitag, den 6. November 2026, wird das große Finale im Capitol in Offenbach gefeiert. Die Entscheidung fällt in der Kategorie „Gründung aus der Hochschule“, wo MAMAYE gegen die Mitstreiter Fablon und QiTech Automation aus Darmstadt antreten wird. Das Programm an diesem Tag hat es in sich: Ab 10:00 Uhr beginnt die Fachtagung für Multiplikatoren und Fachpublikum, gefolgt von spannenden Kurzpitches der Finalisten und interessanten Workshops. Auch die Bevölkerung hat die Möglichkeit, über ein Online-Voting Einfluss auf das Ergebnis zu nehmen.

Ein Blick auf MAMAYE

MAMAYE erleichtert den Zugang zur afrikanischen Küche, die vielen Deutschen noch relativ unbekannt ist. Die Gründer haben bemerkt, dass traditionelle Gerichte oft aufwendig zuzubereiten sind oder einfach nicht erhältlich sind. Daher haben sie sich entschlossen, diese köstlichen Speisen in Form von pflanzlichen Fertiggerichten und Saucen im Glas anzubieten – alles im Handumdrehen zubereitet. In etwa fünf Minuten wird ein geschmackvolles Gericht aus Eritrea oder Äthiopien auf dem Tisch stehen! Das Sortiment umfasst unter anderem Silsi, Ades und Misir sowie Gewürze wie Berbere und Shiro. Und das Beste? Die Produkte sind in recycelbaren Gläsern verpackt und können lange gelagert werden.

Die Zukunft sieht vielversprechend aus: MAMAYE hat bereits deutschlandweit bei REWE Fuß gefasst und ist ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, um das Sortiment und die Distribution auszubauen. Gespräche mit EDEKA laufen, und das Unternehmen hat sich auch in der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ präsentiert. Mit dem Ziel, eine führende Marke für afrikanische Lebensmittel in Europa zu werden, wird die Sichtbarkeit der afrikanischen Küche im deutschen Alltag weiter verstärkt.

Ein Event für alle Sinne

Der Finaltag verspricht nicht nur spannende Wettbewerbe, sondern auch eine großartige Gelegenheit zum Netzwerken. Ab 15:30 Uhr bietet die Wirtschaftsförderung Offenbach einen etwa 90-minütigen Stadtrundgang an. Unter dem Motto „Eine Mitte für alle“ wird die Stadt auf eine ganz besondere Art und Weise nähergebracht. Man kann sich auf interessante Einblicke in die Innenstadtprojekte freuen, bevor es zurück ins Capitol geht, wo um 18:00 Uhr die Preisverleihung live übertragen wird.

Das Online-Voting für das Publikum läuft vom 22. Oktober bis zum 5. November 2026, und auch während der Fachtagung haben die Besucher die Möglichkeit, ihre Stimmen abzugeben. Wer wird am Ende als Sieger aus der Kategorie „Gründung aus der Hochschule“ hervorgehen? Das bleibt bis zum 6. November spannend!

Für all jene, die mehr über MAMAYE erfahren möchten, sei die Webseite www.mamaye.de empfohlen. Und für die, die sich für den Hessischen Gründerpreis interessieren, sind weitere Informationen auf www.hessischer-gruenderpreis.de zu finden. Lassen Sie uns gemeinsam das Daumen drücken und die afrikanische Küche feiern!