STADTRADELN im Kreis Bergstraße: Rekordbeteiligung und CO₂-Einsparungen durch 4.723 Radlerinnen und Radler
Die STADTRADELN-Aktion im Kreis Bergstraße hat in diesem Jahr ordentlich für Furore gesorgt. Vom 1. bis 21. Mai 2026 radelten 4.723 begeisterte Radlerinnen und Radler in 268 Teams, und das mit einem Ziel: möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die Zahlen sind beeindruckend: Insgesamt wurden sage und schreibe 125 Tonnen CO₂ vermieden – ein Rekord, der so noch nie erreicht wurde! Und ganz neu im Bunde der teilnehmenden Kommunen war Groß-Rohrheim, die als 18. Kommune mit von der Partie war.
Landrat Christian Engelhardt ließ es sich nicht nehmen, die besten Radler in fünf verschiedenen Kategorien zu ehren. Unter den Gewinnern stach Alexandra Bordea vom Team Lessing-Gymnasium Lampertheim hervor. Mit 107 Fahrten und 633 gefahrenen Kilometern hat sie die Kategorie „Beste Radlerin“ für sich entschieden. Bei den Männern triumphierte Jannis Langhorst vom Team Goethe-Gymnasium Bensheim mit beeindruckenden 143 Fahrten und 280 Kilometern. Die Konkurrenz war also richtig spannend!
Kategorien und Gewinner
Die Schulen waren ebenfalls stark vertreten. Die Albertus-Magnus-Schule in Viernheim sicherte sich den ersten Platz in der Kategorie „Beste Schule“ mit einer unglaublichen Gesamtleistung von 64.693 Kilometern. Das Goethe-Gymnasium Bensheim und das Alte Kurfürstliche Gymnasium Bensheim folgten auf den Plätzen zwei und drei. Man könnte sagen, der Wettbewerb war so hart wie ein steiler Anstieg auf dem Rad!
Doch nicht nur die Schulen konnten glänzen. In der Kategorie „Radelaktivste Teams“ war der RV 03 Bürstadt mit 22.754 Kilometern unschlagbar. Die Sparkasse Starkenburg und die Evangelischen Kirchen in Bensheim komplettierten das Podium. Und wenn wir schon bei den Teams sind: Die Sparkasse Starkenburg stellte mit 94 aktiven Radlerinnen und Radlern auch das größte Team. Respekt!
Die Heatmap und ihre Bedeutung
Wie könnte es anders sein, der Spaß endete nicht nur bei den gefahrenen Kilometern. Dank der Teilnahme am STADTRADELN und der Nutzung der App wurde eine detaillierte Heatmap erstellt. Diese zeigt alle per GPS erfassten Strecken, die während der Aktion gefahren wurden. Mit dieser wertvollen Datenbasis können die Kommunen ihre Radverkehrsplanung optimieren und gezielte Verbesserungsmaßnahmen ergreifen. So bleibt das Radeln nicht nur ein schöner Zeitvertreib, sondern wird auch aktiv in die Stadtentwicklung eingebunden.
Die App, verfügbar für Android und iOS, bietet zudem eine Filterfunktion, die Auto-, Bus- und Bahnfahrten ausblendet. Klar, die Fährfahrten sind da noch ein bisschen tricky, aber sie werden trotzdem berücksichtigt – schließlich können sie für die Radverkehrsplanung wichtig sein.
Ein Blick in die Zukunft
Es ist spannend zu sehen, wie sich das STADTRADELN über die Jahre entwickelt hat. Inzwischen nehmen über 2.000 Städte und Landkreise teil – und die Teilnehmerzahlen steigen kontinuierlich. Die Kampagne findet jedes Jahr zwischen dem 1. Mai und dem 30. September statt, und die Motivation, Kilometer für den Klimaschutz zu sammeln, zieht immer mehr Radlerinnen und Radler an. Die Datenbasis wird durch Umfragen validiert, die unter 70.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt wurden, um ein realistisches Bild der radfahrenden Bevölkerung zu erhalten.
Die Aktion STADTRADELN ist mehr als nur ein Wettbewerb. Sie bringt Menschen zusammen, fördert die Gesundheit und trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Und das alles auf zwei Rädern – einfach nur genial!
