Heute ist der 24.04.2026 und es gibt spannende Neuigkeiten aus dem Landkreis Regensburg. Der Kreistag hat am 16. April 2026 der Neuordnung und Erweiterung des Regensburger Verkehrsverbundes (RVV) zugestimmt. Diese Entscheidung wird weitreichende Folgen für die Mobilität in der Region haben, denn die Änderungen treten bereits am 1. Januar 2027 in Kraft.
Ein zentraler Punkt dieser Erweiterung ist, dass der Landkreis Regensburg Gesellschafter der RVV GmbH wird und dabei 31 Prozent der Anteile übernehmen wird. Zudem wird das RVV-Verbundgebiet um den Landkreis Schwandorf, die Stadt Straubing und den Landkreis Straubing-Bogen erweitert. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Bayern zu verbessern und die Anbindung für die Bürgerinnen und Bürger zu optimieren.
Integration des Schienenverkehrs
Besonders bemerkenswert ist die tarifliche Integration des Schienenverkehrs in den RVV. Ab 2027 wird ein einheitlicher Verbundtarif für alle Angebote des ÖPNV, einschließlich Bus und Regionalzüge, gelten. Dies bedeutet, dass der RVV-Tarif künftig auch in allen Nahverkehrszügen im RVV-Gebiet Anwendung findet. Hierzu zählen auch landes- und bundesweite Tarife wie das Deutschlandticket und das Bayernticket.
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft wird in die neuen Verbundstrukturen eingebunden, was die Zusammenarbeit im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) weiter stärken soll. Diese Integration wird erstmals im RVV umgesetzt und ist ein weiterer Schritt in Richtung einer modernen und vernetzten Mobilität.
Erweiterung des Verbundgebiets
Das erweiterte Verbundgebiet umfasst nicht nur die Stadt Regensburg und den Landkreis Regensburg, sondern auch Teilbereiche von Weiden i.d.OPf., Amberg, Amberg-Sulzbach, Cham, Kelheim, Neumarkt i.d.OPf. und Neustadt a.d.Waldnaab. Diese umfassende Erweiterung kommt nicht von ungefähr, sondern wird durch eine vom Freistaat Bayern geförderte Studie unterstützt.
Ein wichtiges Ziel der Erweiterung ist es, den ÖPNV in der gesamten Region zu verbessern. Die neuen Verbindungen und der einheitliche Tarif werden es den Fahrgästen ermöglichen, einfacher und kosteneffizienter zu reisen. Zudem werden Verkehrsverbindungen, die in das RVV-Gebiet führen, ebenfalls von dem neuen Tarif profitieren.
Insgesamt zeigt die Entscheidung des Kreistags, dass der öffentliche Nahverkehr in der Region Regensburg auf dem richtigen Weg ist und die zukünftigen Entwicklungen mit Spannung erwartet werden können. Weitere Informationen finden Sie auch in der Quelle.