Revolution der Region: Neue Bio-Produkte für Kantinen und Gastronomie!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Am 5. Februar 2026 startete in Regenstauf das Projekt „Ganz große Küche!“, das regionale Wertschöpfungsketten stärkt.

Revolution der Region: Neue Bio-Produkte für Kantinen und Gastronomie!

Am 5. Februar 2026 fand in den Eckert-Schulen in Regenstauf die Auftaktveranstaltung des Bundesprojekts „Ganz große Küche! Regional.Bio.Regensburg.“ statt. Rund 100 Teilnehmer aus den Bereichen Landwirtschaft, Verarbeitung, Gastronomie, Handel und Logistik nahmen an dieser bedeutenden Veranstaltung teil. Ziel des Projekts ist es, die regionalen und bioregionalen Lebensmittel in der Außer-Haus-Verpflegung zu stärken, was Kantinen, Schulen, Kliniken und Gastronomiebetriebe betrifft.

Die Landrätin Tanja Schweiger betonte in ihrer Rede die entscheidende Rolle regionaler Wertschöpfungsketten für den Klimaschutz und die wirtschaftliche Stabilität. Bürgermeister Ludwig Artinger hob die Bedeutung Regensburgs als Standort für Außer-Haus-Verpflegung hervor und unterstützte damit die zentralen Anliegen des Projekts.

Projektziele und Entwicklung neuer Produkte

Ein zentrales Anliegen des Projektes ist die Entwicklung neuer regionaler Produkte sowie die Verbesserung von Logistikstrukturen. Geplant ist auch eine Intensivierung der Zusammenarbeit entlang der Lebensmittelkette. Die erfolgreiche Entwicklung der „Regensburger Bio-Pommes“ wurde bereits als neues Produkt vorgestellt. Darüber hinaus sind weitere Produkte in Entwicklung, darunter Angebote im Bereich Kartoffelverarbeitung sowie Bio-Brühen und Soßen.

Das Projekt sieht zudem produkt­spezifische Wertschöpfungsketten-Spezialberatungen vor, um die Partner bei der Produktentwicklung zu unterstützen. Der Fokus liegt auf praxisnahen Lösungen, die sowohl die Reduzierung von Lebensmittelabfällen als auch die Optimierung der Logistik umfassen. Der Einsatz von Foodscannern zur Analyse der Abfallmengen in Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung spielt hierbei eine zentrale Rolle.

Vernetzung und digitale Plattform

Eine wichtige Maßnahme zur Unterstützung der regionalen Wertschöpfung ist die Entstehung einer digitalen B2B-Plattform. Diese soll regionalen Anbietern und Abnehmern die Vernetzung ermöglichen. Zwölf Einrichtungen aus Stadt und Landkreis werden darüber hinaus individuelle Coachings und Unterstützung in Anspruch nehmen, wobei die Kosten für die Bio-Zertifizierung der Küchen übernommen werden.

Das Projekt kooperiert eng mit dem AELF Regensburg-Schwandorf für BioRegio-Coaching, um die regionalen Wertschöpfungsketten weiter zu stärken. Während der Veranstaltung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich über Herausforderungen und Chancen der regionalen Wertschöpfung auszutauschen und zu vernetzen.

Das Gesamtprojekt wird zu 100 % durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat gefördert, was die hohen Erwartungen an die positive Wirkung auf die Region unterstreicht.

Diese Initiative ist nicht nur ein Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Außer-Haus-Verpflegung, sondern auch ein bedeutsamer Ansatz zur Stärkung der regionalen Wirtschaft.

Für detaillierte Informationen zu diesem Ereignis und weiteren Entwicklungen besuchen Sie bitte Tegernheim.