Regenstauf atmet auf: Trinkwasser ohne PFAS nach neuen Grenzwerten!

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Das Wasserwerk Regenstauf bestätigt: Trinkwasser ist PFAS-frei. Neue Grenzwerte treten am 12. Januar 2026 in Kraft.

Regenstauf atmet auf: Trinkwasser ohne PFAS nach neuen Grenzwerten!

Das Wasserwerk Regenstauf vermeldet positive Nachrichten für seine Bürger: Es wurden keine per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) im Trinkwasser nachgewiesen. Diese Feststellung beruht auf umfassenden Untersuchungen, die im Jahr 2025 durchgeführt wurden und nun aktuelle Relevanz erhalten, insbesondere mit den neuen, strengen Grenzwerten, die am 12. Januar 2026 in Kraft traten. Regenstauf.de berichtet, dass im Rahmen dieser Tests am 15. Dezember 2025 Proben aus den Hochbehältern Schellerberg, Mühlholz, Hohenwarth und Grub entnommen wurden. In allen Proben waren die relevanten PFAS-Substanzen, insbesondere PFAS-20 und PFAS-4, nicht nachweisbar.

Die neuen Grenzwerte, die nun in Deutschland gelten, sind eine Reaktion auf die wachsenden Bedenken hinsichtlich dieser sogenannten Ewigkeits-Chemikalien. Laut Berichten von 3sat.de sind PFAS biologisch nicht abbaubar und stellen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar. Diese Stoffgruppe umfasst über 10.000 verschiedene Chemikalien, die durch ihre Stabilität und Anreicherung in der Umwelt problematisch sind. Ab sofort liegt der Grenzwert für die Summe von 20 trinkwasserrelevanten PFAS bei 100 Nanogramm pro Liter, während ab dem 12. Januar 2028 ein zusätzlicher Grenzwert von 20 Nanogramm pro Liter für vier besonders kritische Verbindungen, dazu zählen PFHxS, PFOS, PFOA und PFNA, gelten wird.

Gesundheitsrisiken durch PFAS

Die Sorge um PFAS ist in den letzten Jahren gestiegen, da Studien gezeigt haben, dass sie das Immunsystem schwächen und das Krebsrisiko erhöhen können. ZDF.de hebt hervor, dass diese chemischen Verbindungen in der Umwelt weit verbreitet sind und häufig in Produkten wie Kosmetika, Kochgeschirr und Textilien zu finden sind. Auch in Fast-Food-Verpackungen und Skiwachs werden PFAS verwendet. Einige dieser Substanzen sind in der Europäischen Union bereits reguliert oder sogar verboten.

Die neuen Regelungen in der Trinkwasserverordnung sind ein Schritt in die richtige Richtung, um die Belastung durch PFAS zu reduzieren. Aktuelle Zahlen zeigen, dass etwa 3% der Trinkwasserproben die bestehenden Grenzwerte überschreiten, was auf die Notwendigkeit hinweist, dass viele Wasserversorger Maßnahmen zur Überprüfung und Anpassung ihrer Trinkwasseraufbereitung ergreifen müssen. Es ist jedoch anzumerken, dass eine vollständige Eliminierung von PFAS in der Umwelt nicht möglich sein wird, was die fortwährende Herausforderung in der Bekämpfung dieser Chemikalien unterstreicht.