Wahlvorschläge für Obertraubling: Wer wird unser Bürgermeister?
Am 21. Januar 2026 wurden die Wahlvorschläge zur Kommunalwahl am 8. März 2026 in Obertraubling bekanntgegeben.
Wahlvorschläge für Obertraubling: Wer wird unser Bürgermeister?
Am 21. Januar 2026 gab die Gemeinde Obertraubling die zugelassenen Wahlvorschläge für die Kommunalwahl bekannt, die am 8. März 2026 stattfinden wird. Diese Wahl betrifft sowohl die Wahl der Gemeinderäte als auch die der ersten Bürgermeisterin oder des ersten Bürgermeisters. Die Bekanntmachung sorgt bereits jetzt für Aufmerksamkeit in der Bevölkerung, da sie die Kandidaten und die dazugehörigen Parteien vorstellt.
Die Wahlvorschläge wurden vom Wahlausschuss geprüft und zugelassen. Die nominierten Kandidaten sind:
- Simon Wagner, Gymnasiallehrer i.K., Gemeinderatsmitglied
- Sebastian Dettenkofer, Geschäftsleiter in Niedertraubling
- Kimberly Redpath, PR-Beraterin
Die Kandidaten vertreten verschiedene politische Parteien, darunter die Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. (CSU), die FREIEN WÄHLER (FREIE WÄHLER) und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE).
Informationen zur Wahl
Der für die Wahl verantwortliche Wahlausschuss weist darauf hin, dass weitere Informationen zur Stimmabgabe in einer zukünftigen Wahlbekanntmachung veröffentlicht werden. Das Wahlamt befindet sich an der Adresse Josef-Bäumel-Platz 1, Landshuter Str. 8, 93083 Obertraubling. Informationen können zudem auf der Gemeinde-Homepage unter www.obertraubling.de abgerufen werden.
Wählerinnen und Wähler sollten sich auch mit dem Verfahren zur Sitzverteilung auseinandersetzen. Laut deinewahl.bayern.de erfolgt diese nach dem Berechnungsverfahren nach Sainte-Laguë/Schepers. Dabei werden die Gesamtstimmenzahlen der Wahlkreisvorschläge durch 1, 3, 5, 7 usw. geteilt. Die Sitze werden dann den Wahlvorschlägen gemäß den höchsten Teilungszahlen zugeteilt. Bei gleich vielen Stimmen wird die höhere Stimmenzahl der betroffenen Person berücksichtigt, und bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
Beispiel zur Sitzverteilung
Um die Funktionsweise des Verfahrens zu verdeutlichen, ist folgendes Beispiel hilfreich: Angenommen, in einer Gemeinde mit 7.000 Einwohnern sind 20 Gemeinderatssitze zu vergeben. Insgesamt wurden 47.502 gültige Stimmen abgegeben. Die Verteilung der Sitze könnte wie folgt aussehen:
| Partei | Stimmen | Sitze |
|---|---|---|
| A-Partei | 20.554 | 9 |
| B-Partei | 8.712 | 4 |
| C-Partei | 8.270 | 3 |
| D-Wählergruppe | 9.177 | 4 |
| E-Wählergruppe | 789 | 0 |
Diese Übersicht verdeutlicht das Ergebnis des Auswahlverfahrens und wie die Sitze verteilt werden, was für die Wähler von Bedeutung ist.