Im Januar 2026 startet im Markt Nittendorf das Projekt „Demenzsensible Kommune“, das darauf abzielt, Menschen mit Demenz ein sicheres und wohliges Umfeld zu bieten. Diese Initiative wird durch den Bayerischen Demenzfonds unterstützt und soll dazu beitragen, das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Demenzkranken zu schärfen. Nittendorf berichtet, dass die Auftaktveranstaltung für dieses wichtige Projekt am 31. Januar 2026 im Generationentreff, Brunnenstraße 3, um 13:00 Uhr stattfinden wird.

Das Projekt umfasst eine Vielzahl von geplanten Veranstaltungen, die darauf abzielen, die Lebensqualität von Menschen mit Gedächtnisstörungen zu verbessern. Dazu gehören regelmäßige Treffen im Generationentreff, Informationsveranstaltungen sowie ein kostenloser Kurs für pflegende Angehörige. Darüber hinaus sind Schulungen für Mitarbeitende in der Gemeinde und bei lokalen Geschäften vorgesehen.

Vernetzung und Informationsaustausch

Ein zentrales Element des Projekts ist die Zusammenarbeit mit Vereinen, Pflegeeinrichtungen und Ärzten, um ein umfassendes Netzwerk zu schaffen. Dieses Netzwerk soll dazu beitragen, dass Angehörige von Menschen mit Demenz Unterstützung erhalten und ihre Sorgen und Bedürfnisse ernst genommen werden. Nittendorf betont, dass es regelmäßige Treffen und Gespräche für Angehörige geben wird, um den Austausch zu fördern.

Zusätzlich wird im Mitteilungsblatt des Markt Nittendorf eine monatliche Kolumne über das Krankheitsbild Demenz erscheinen, die sowohl Betroffene als auch Interessierte informieren möchte. Das Projekt wird von Sandra Kapinsky geleitet, die die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme und Mitgestaltung einlädt.

Durch diese Maßnahmen strebt der Markt Nittendorf an, ein stärkeres Bewusstsein für Demenz zu schaffen und ein unterstützendes Umfeld für betroffene Personen und deren Angehörige zu etablieren. Die Initiatoren hoffen, dass die Bevölkerung aktiv an den geplanten Angeboten teilnimmt und somit die Gemeinschaft im Umgang mit Demenz gestärkt wird.