Friedvolle Weihnachten: Christkind ruft zu Liebe und Zusammenhalt auf!
Am 24.12.2025 ruft das Neutraublinger Christkind zu einem friedlichen Miteinander zu Weihnachten auf und thematisiert Liebe und Zusammenhalt.
Friedvolle Weihnachten: Christkind ruft zu Liebe und Zusammenhalt auf!
Am 24. Dezember 2025 rückt in Neutraubling das Thema eines friedvollen Miteinanders zu Weihnachten in den Mittelpunkt. Dies wird durch ein weihnachtliches Gedicht des Neutraublinger Christkindls, verfasst von Melanie Zimmer, unterstrichen. In ihrem Werk thematisiert sie die Werte Liebe, Herzlichkeit und Zusammenhalt, und betont die Bedeutung des Miteinanders in dieser besinnlichen Zeit. Die Autorin ruft alle Erwachsenen dazu auf, aktiv zu einem friedvollen Miteinander beizutragen, während Kinder, die als Vorbilder für Freude und Unbeschwertheit dargestellt werden, ermutigt werden, auch Fremden ein Lächeln zu schenken. Zudem wird die gesundheitliche und glückliche Zeit während der Feiertage als besonders wichtig hervorgehoben. Zimmer endet ihr Gedicht mit guten Wünschen für das neue Jahr und einem gesegneten Weihnachtsfest.
In Zeiten, in denen Kriege, Krisen und Konflikte weltweit zunehmen, hat der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland eine neue Friedensdenkschrift zur evangelischen Friedensethik herausgegeben. Diese wurde am 10. November 2025 vorgestellt und betont die Notwendigkeit, auch im Kleinen für Frieden zu sorgen. Nach [EKD] können solche friedlichen Initiativen wichtige Impulse für das persönliche und gesellschaftliche Miteinander geben.
Traditionen und Bräuche zu Weihnachten
Ein zentraler Bestandteil von Weihnachten sind die Traditionen, die über die Jahre hinweg entstanden sind. Im Mittelalter symbolisierte ein grüner Zweig, etwa von Misteln oder Tannen, Hoffnung und neues Leben. Diese Zweige wurden während der Weihnachtszeit aufgehängt, um das Feiern zu begünstigen und böse Geister zu vertreiben. Der erste Weihnachtsbaum wurde 1419 dokumentiert und stand im Freiburger Heilig-Geist-Spital, behangen mit Äpfeln, Nüssen und Lebkuchen. Ursprünglich wurden Weihnachtsbäume im Freien aufgestellt und als „Weihnachtsmaien“ bezeichnet.
Der Brauch, einen Tannenbaum ins Wohnzimmer zu holen, setzte sich vor allem um 1800 in protestantischen Familien durch. In katholischen Haushalten wurde die Krippe als zentrales Weihnachtsrequisit gefeiert. Zu jener Zeit hingen die Weihnachtsbäume von der Decke, da Wachs für Kerzen teuer war. Erst im 19. Jahrhundert wurden günstigere Stearin- und Paraffinkerzen populär, die das Fest erhellten.
Das Christkind, erstmals von Martin Luther als Weihnachtsfigur eingeführt, wurde von einem verschleierten Mädchen in einem weißen Kleid dargestellt und symbolisiert die Ablehnung der Heiligenverehrung. Der Weihnachtsmann, eine jüngere Figur, fand erstmals in einem Lied von Hoffmann von Fallersleben Erwähnung und erhielt ab 1863 Unterstützung durch das amerikanische Bild des Santa Claus. Die Weihnachtsbräuche entwickelten sich weiterhin, während die Familie seit dem 18. Jahrhundert mehr und mehr zum Zentrum der Geselligkeit wurde und Weihnachten schließlich zum wichtigsten Fest der Familie avancierte.
Weihnachten, das heute vor allem im Familienkreis gefeiert wird, mit Tannenbaum und Festessen, stellt einen wichtigsten kulturellen Höhepunkt dar. Dies ist auch auf die Entwicklung zurückzuführen, dass öffentliche Feiern, wie Märkte und Krippenspiele, während der Aufklärung oft untersagt wurden und so die Bräuche in den privaten Raum verdrängt wurden. Die Rolle der Kinder, die im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stehen, ist bis heute unverändert geblieben.
So wird auch in Neutraubling an diesem besonderen Tag der Wert von Gemeinschaft, Frieden und die Schönheit der weihnachtlichen Traditionen in den Fokus gerückt. Möge das Fest dazu beitragen, Hoffnung und Freude in die Herzen der Menschen zu tragen und Ältere wie Jüngere einander in Liebe und Harmonie zu begegnen.