Am 27. April 2026 fand eine Sitzung des Bau- und Umweltausschusses des Marktes Laaber statt, die für viele Anlieger und Interessierte von großer Bedeutung war. Die Sitzung bot die Gelegenheit, den Fortschritt der Sanierung am Kleinen Marktplatz zu besichtigen und dabei einige Herausforderungen zu erörtern. Besonders im Fokus stand die Garagenzufahrt eines Anliegers, die einigen Gesprächsbedarf aufwarf. Der Planer stellte verschiedene Lösungsvarianten vor, und letztlich einigte man sich darauf, die Stufen bei der Garageneinfahrt nach hinten zu versetzen. Das klingt nach einem vernünftigen Kompromiss, oder?
Ein weiteres Thema, das für die Anwohner von Bedeutung ist, war die Begutachtung des aufgefüllten Geländes des Kinderhauses St. Nikolaus. Hier stehen noch einige Arbeiten aus, wie die Herstellung der Sickerfläche und die geplante Errichtung einer Stützmauer. Besonders spannend wird es, wenn die Außenspielgeräte geliefert werden – die Kinder können es kaum erwarten! Auch der Erhalt des Schlittenbergs sowie der Zufahrt für Bauhof und Feuerwehr wurden berücksichtigt. Das zeigt, dass neben den kleinen auch die großen Belange im Kopf sind.
Aktuelle Bauvorhaben und Verkehrsplanung
Ein weiteres Thema, das für die Verkehrsanbindung von Bedeutung ist, wurde ebenfalls angesprochen: Die geplante Linksabbiegespur zum Feuerwehrgerätehaus. Hier wurden Informationen zum Stand der ausgeschriebenen Auffüll- und Kanalarbeiten gegeben. Zudem steht die Errichtung eines Trafohauses auf der Agenda. Die Prüfung von Alternativen zur Wasser- und Löschwasserversorgung läuft auch, was für viele sicher beruhigend ist.
Die Besichtigung eines Grundstücks an der Beratzhausener Straße im Rahmen einer Bauvoranfrage wurde ebenfalls diskutiert. Es geht um die Errichtung von Mehrparteienhäusern. Dabei wurden die Gebäudegröße, der Abstand zur Staatsstraße und die Erschließungssituation thematisiert. Besonders interessant fand ich die angestrebte Zufahrt über die Westseite (Fl.Nr. 710, Gemarkung Laaber). Das klingt nach einer sinnvollen Lösung für die zukünftigen Bewohner.
Öffentliche Infrastruktur und Bauanträge
Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung waren die überfahrenen Grünstreifen bei den Parkplätzen an der Mühlwiese. Der Bauhof prüft geeignete Lösungen, um dem unzulässigen Befahren des Weges entlang der Schwarzen Laber entgegenzuwirken. Eine geplante E-Ladestation am Parkplatz beim Niebler-Haus im Rahmen eines Carsharing-Angebots könnte zudem dazu beitragen, die umweltfreundliche Mobilität voranzubringen.
Bei den Bauanträgen gab es einige spannende Entwicklungen. Das Einvernehmen der Gemeinde wurde erteilt für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und Carport in Laaber, Spitaläcker. Auch ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage in Eisenhammer, Regensburger Straße, sowie der Anbau einer Lagerhalle für landwirtschaftliche Anbaugeräte in Bergstetten fanden Berücksichtigung. Es wurde auch eine bestehende Baugenehmigung für den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit fünf Wohneinheiten in Endorf, Oberer Weg, verlängert. Besonders auffällig war, dass der Antrag auf isolierte Befreiung wegen der Errichtung eines Doppelstabmattenzauns in Laaber, Nordgaustraße, nicht genehmigt wurde. Manchmal gibt es halt auch ein „Nein“ von der Gemeinde.
Die Sitzung war also reich an Infos und Entscheidungen, die das Leben in Laaber betreffen. Wer mehr über die aktuellen Entwicklungen erfahren möchte, findet die vollständigen Details in dem offiziellen Protokoll der Sitzung auf der Webseite der Gemeinde, die ihr unter diesem Link einsehen könnt.