75.000 Euro für ländliche Projekte: Jetzt Ideen für Hemau einreichen!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Die ILE Jura-Tangrintel lanciert ein Regionalbudget von 75.000 Euro zur Förderung ländlicher Projekte in Hemau bis 15. Februar 2026.

75.000 Euro für ländliche Projekte: Jetzt Ideen für Hemau einreichen!

Die ILE Jura-Tangrintel hat ihre erste Förderrunde gestartet und stellt für das Jahr 2026 ein Regionalbudget von 75.000 Euro zur Verfügung. Dieses Programm zielt darauf ab, Projekte zu fördern, die den ländlichen Raum stärken und weiterentwickeln. Gesucht werden kreative und nützliche Ideen, die zur Verbesserung der Lebensqualität in den neun beteiligten Gemeinden – Beratzhausen, Brunn, Deuerling, Duggendorf, Hemau, Holzheim am Forst, Kallmünz, Laaber und Painten – beitragen können. Beispiele für förderfähige Vorhaben sind unter anderem der Aufbau eines Storchennests, die Errichtung eines Dorf-Backhauses oder die Aufstellung von Outdoor-Sofas an Aussichtspunkten, wie Hemau berichtet.

Antragsberechtigt sind nicht nur Kommunen, sondern auch Vereine, Verbände sowie Privatpersonen und Unternehmen aus den genannten Gemeinden. Kleinprojekte mit einem Kostenrahmen zwischen 2.000 und 20.000 Euro können dabei bis zu 80% der förderfähigen Kosten erhalten, maximal jedoch bis zu 10.000 Euro. Ein wichtiger Aspekt ist, dass die Projekte noch nicht begonnen haben dürfen und bis spätestens 20. September 2026 abgeschlossen sein müssen. Anträge müssen bis zum 15. Februar 2026 bei der Geschäftsstelle der ILE Jura-Tangrintel eingereicht werden.

Vorteile des Regionalbudgets

Das Angebot des Regionalbudgets hat sich in Bayern aufgrund seiner thematischen Breite und der einfachen Antragsbedingungen großer Beliebtheit erfreut. Insbesondere haben sich viele Vereine mit innovativen Ideen diesen finanziellen Unterstützungen zugewandt. Diese Förderung trägt zur Stärkung des Ehrenamts und damit zur Sicherung der gesellschaftlichen Lebensqualität auf lokaler Ebene bei, wie auf stmelf.bayern.de hervorgehoben wird.

Darüber hinaus bieten die bestehenden Förderstrukturen im ländlichen Raum umfassende Möglichkeiten zur Entwicklung und Umsetzung von Konzepten. Das Förderprogramm ermöglicht es, integrierte ländliche Entwicklungskonzepte (ILEK) zu erstellen, die den ländlichen Raum nicht nur als Lebensraum, sondern auch als Arbeits-, Erholungs- und Naturraum erhalten und weiterentwickeln sollen. Diese Konzepte fördern die Zusammenarbeit aller relevanten Akteure und sind entscheidend für die lokale Entwicklung, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung darstellt.

Die Förderanträge und Bedingungen sind zwar je nach Bundesland unterschiedlich gestaltet, jedoch steht fest, dass alle Bundesländer – außer Brandenburg, Schleswig-Holstein und Thüringen – Mittel für die Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes zur Verfügung stellen, um die Ländliche Entwicklung bundesweit zu unterstützen.