Sicher und selbstständig: Vortrag für Senioren in Sulzbach-Rosenberg!
Seniorenbeirat Sulzbach-Rosenberg lädt am 22. Januar 2026 zu einem Vortrag über Sicherheit und Selbstständigkeit im Alter ein.
Sicher und selbstständig: Vortrag für Senioren in Sulzbach-Rosenberg!
Der Seniorenbeirat der Stadt Sulzbach-Rosenberg lädt am Donnerstag, den 22. Januar 2026, um 17:00 Uhr zu einem informativen Vortrag mit dem Titel „So lange wie möglich zuhause leben“ ein. Dieser findet im Großen Rathaussaal statt und bietet eine wertvolle Gelegenheit für ältere Bürger, Einsichten in das Thema Sicherheit und Selbstständigkeit im eigenen Wohnraum zu gewinnen. Die Referentin Claudia Fritsch, Fachberaterin der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., wird gezielte Tipps und Strategien vorstellen, die es älteren Menschen erleichtern, sicher und unabhängig zu wohnen.
Im Fokus des Vortrags stehen insbesondere altersbedingte Veränderungen, die Vorbeugung von Stürzen sowie Möglichkeiten zur Verbesserung des Wohnraums. Darüber hinaus werden Informationen zum Hausnotruf behandelt, die entscheidend sein können, um im Notfall schnell Hilfe zu erhalten. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich.
Sturzprävention im Alter
Die Prävention von Stürzen spielt eine herausragende Rolle, insbesondere für ältere Menschen, die oft mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen haben. Laut einem Bericht von WDR ist es wichtig, die Sehkraft und Hörfähigkeit regelmäßig überprüfen zu lassen, da diese Faktoren entscheidend zur Balance und Mobilität beitragen. Experten empfehlen, alle zwei bis drei Jahre einen Hör- und Sehtest durchführen zu lassen. Dabei sollte nicht nur die Sehschärfe, sondern auch das Gesichtsfeld getestet werden, um Sturzrisiken zu minimieren.
Zusätzlich ist die Überprüfung von Medikation unerlässlich. Altersbedingte Veränderungen im Körper können dazu führen, dass Medikamente unangemessene Wirkungen wie Schwindel hervorrufen. Ein Besuch beim Hausarzt kann helfen, die Verträglichkeit der verschriebenen Medikamente zu optimieren. Laut Clemens Becker wird hierbei häufig von einer Überdosierung berichtet, die ebenfalls Risiken birgt.
Praktische Tipps zur Sturzvermeidung
Die Raumgestaltung spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Sturzprävention. Es sollten sicherheitsfördernde Maßnahmen wie Handläufe an Treppen, Griffe in Bädern und eine bessere Beleuchtung in Betracht gezogen werden. WDR hebt hervor, dass ergonomische Anpassungen, wie z.B. das Anbringen von zusätzlichen Haltegriffen, helfen können, gefährliche Situationen zu vermeiden. Ein weiterer Hinweis ist, dass ein Ergotherapeut den Wohnraum überprüfen kann, um potenzielle Risiken zu identifizieren.
Trotz der Herausforderungen, die das Altern mit sich bringt, sind regelmäßige Bewegungen entscheidend für die Gesundheit. Zahlreiche Studien, wie die von Cameron ID et al. (2018) und Lee J et al. (2021), zeigen, dass langfristige Trainingsprogramme das Risiko von Stürzen signifikant senken können. Aktivitäten, die die Balance fördern, sind besonders wirksam, um Verletzungen vorzubeugen.
Die Veranstaltung des Seniorenbeirats unterstreicht die Wichtigkeit, ältere Menschen über ihre Möglichkeiten aufzuklären und ihnen Unterstützung anzubieten, um ein selbstbestimmtes Leben führend zu können. Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten von SURO hier, WDR hier und Gesundheitsinformation hier.