24 Gemeinden vereinen Kräfte für den Klimaschutz in Hahnbach!

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24 Kommunen, darunter Sulzbach-Rosenberg, gründen ein Klimaschutznetzwerk in Hahnbach mit über 900.000 Euro Fördermitteln.

24 Gemeinden vereinen Kräfte für den Klimaschutz in Hahnbach!

Ein bedeutender Schritt in Richtung Klimaschutz wurde am 8. Januar 2026 in Hahnbach vollzogen. Hier haben 24 Kommunen ein Kommunales Klimaschutznetzwerk (KSN) gegründet. Dieses Netzwerk verfolgt das Ziel, nicht nur den Klimaschutz, sondern auch den Naturschutz und die nukleare Sicherheit zu fördern. Die Gründung ist ein Teil der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, das für das Vorhaben Fördermittel in Höhe von 553.542 Euro bereitstellt. Der Gesamtwert des Projekts beläuft sich auf etwa 922.500 Euro, wobei 60% dieser Summe durch Fördermittel gedeckt sind. Eigenmittel müssen ebenfalls aufgebracht werden.

Im Rahmen des Klimaschutznetzwerks werden Beratungsleistungen in energetischen Themen für die Jahre 2026, 2027 und 2028 angeboten. Der Markt Hahnbach agiert dabei als Zuwendungsempfänger und Mittelverwalter. Gemeinsam mit den anderen beteiligten Gemeinden sind die Verantwortlichen bestrebt, bereits bestehende kommunale Klimaschutzprojekte fortzuführen und neue Aufgabenstellungen zu entwickeln.

Erstes Netzwerktreffen geplant

Die Gründungsurkunde wurde von allen Bürgermeistern oder deren Bevollmächtigten der beteiligten Kommunen unterzeichnet. Zu den Netzwerkpartnern zählen unter anderem die Gemeinden Birgland, Ebermannsdorf, Edelsfeld, Freudenberg und Gebenbach. Insgesamt spannt sich das Netzwerk über fünf Landkreise der nördlichen Oberpfalz: Amberg-Sulzbach, Neustadt an der Waldnaab, Schwandorf, Tirschenreuth und Wunsiedel. Um die Zusammenarbeit zu fördern, hat Bürgermeister Stefan Frank angeboten, das Rathaus in Sulzbach-Rosenberg als Veranstaltungsort für das erste Netzwerktreffen zu nutzen, das für April 2026 geplant ist.

Mit dieser Initiative zeigen die beteiligten Kommunen ein starkes Bekenntnis zu umweltfreundlichen Praktiken und einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Die kommenden Jahre können dazu beitragen, nicht nur den Klimaschutz voranzutreiben, sondern auch die Lebensqualität in der Region durch innovative Lösungen im Bereich der Energienutzung zu verbessern.

Quellen: